Politik | 17.07.2022, 13:32 Uhr

Deutschlandreise als Teil des inklusiven Dialogprozesses

Ahrtal: Bundesaußenministerin Baerbock besucht Flutgebiet

Altenahr war eine Station der Deutschlandreise von Außenministerin Annalena Baerbock.  Foto: ROB

Bad Neuenahr/Altenahr. Die Bundesregierung hat entschieden, zum ersten Mal in der Geschichte des Landes eine Nationale Sicherheitsstrategie zu entwickeln. Die Arbeiten daran haben unter Federführung des Auswärtigen Amts im März begonnen. Die Einbindung von Öffentlichkeit, Parlament, Expertinnen und Experten, Verbänden, Zivilgesellschaft sowie internationalen Partnerinnen und Partnern in diesen Prozess ist Außenministerin Baerbock dabei ein wichtiges Anliegen. Teil davon ist auch ihre zehntägige Deutschlandreise. Am Samstag, 16. Juli war die Außenministerin nach ihrem Besuch in Bonn auch in Bad Neuenahr-Ahrweiler beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe / Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung. Im Anschluss reiste Annalena Baerbock weiter durchs Ahrtal nach Altenahr.

Außenministerin Baerbock geht es darum, in den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern zu treten, ihre Erwartungen zu hören und dazu beizutragen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Sicherheit ein Thema ist, das uns alle angeht. Denn Entscheidungen über Sicherheitspolitik werden nicht nur im Auswärtigen Amt und im Verteidigungsministerium getroffen, sondern auch in Unternehmen, in Kommunen oder Universitäten. Das betrifft so vielfältige Frage wie beispielsweise, wo wir unser Gas kaufen, mit wem wir Forschungskooperationen eingehen oder wer in unsere Stromnetze investiert. Die Außenministerin möchte mit denen diskutieren, deren Schutz die Sicherheitsstrategie zum Ziel hat: Die Menschen, die in Deutschland leben.

Altenahr war eine Station der Deutschlandreise von Außenministerin Annalena Baerbock. Foto: ROB

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