Politik | 17.11.2023

Die Unterstützung der ISB bleibt bestehen

Ahrtal: ISB-InfoPoints auch im neuen Jahr 2024

ISB-InfoPoint in Heimersheim.  Foto: ROB

Die ISB-InfoPoints im Ahrtal, ein gemeinsames Angebot des Ministeriums der Finanzen Rheinland-Pfalz und der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), werden bis mindestens zum 30. Juni 2024 fortgeführt. Vor Ort werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helfer-Stab gGmbH das Beratungsangebot bereitstellen. Insgesamt wird es sieben ISB-InfoPoints geben, die gleichmäßig über die betroffene Region verteilt sind. Dort erhalten betroffene Privatpersonen weiterhin Unterstützung bei der Beantragung der Aufbauhilfe für Hausrats- und Gebäudeschäden. Zusätzlich wird das bestehende Angebot durch einen mobilen ISB-InfoPoint-Außendienst erweitert, der die Antragstellung direkt vor Ort bei den Betroffenen unterstützt.

Die Finanzministerin Doris Ahnen betonte die Verpflichtung der Landesregierung, die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen bestmöglich zu unterstützen. Das Beratungsangebot an den ISB-InfoPoints wurde bereits erfolgreich genutzt und hat den Betroffenen geholfen. Obwohl der Wiederaufbau im Ahrtal insgesamt gut voranschreitet, besteht weiterhin Bedarf an persönlicher Unterstützung und Beratung. Daher wird das Unterstützungsangebot für den privaten Wiederaufbau im kommenden Jahr fortgesetzt.

Dr. Ulrich Link, ISB-Vorstandsmitglied, betonte die Wichtigkeit der Unterstützung bei der Antragstellung vor Ort. Die ISB steht als direkter Ansprechpartner zur Verfügung und hat bereits über 95 Prozent der vollständigen Anträge mit einem Volumen von über einer halben Milliarde Euro bis Mitte November bewilligt.

Ab dem Jahr 2024 werden die ISB-InfoPoints in den Städten Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heimersheim, Rathaus, Verlagshaus Linus Wittich) sowie im mittleren und oberen Ahrtal (Altenahr, Hönnigen und Schuld) verfügbar sein. Die Standorte sind so gewählt, dass die Unterstützung für die Betroffenen weiterhin leicht erreichbar ist. BA

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