Politik | 08.02.2019

SPD Heimbach-Weis blickt in die Zukunft

Altwerden im eigenen Dorf erleichtern

Genossen nehmen Pflege und Betreuung im größten Neuwieder Stadtteil in den Fokus

Die SPD Heimbach-Weis widmet sich der Zukunft: Ortsvorsteher-Kandidat Uwe Siebenmorgen (Zweiter von links) und Stadtrats-Kandidat Janick Helmut Schmitz (vorne) möchten das Altwerden im eigenen Dorf ermöglichen. Foto: privat

Heimbach-Weis. Kürzlich traf sich der SPD-Ortsverein Heimbach-Weis zur öffentlichen Vorstandssitzung. Die inhaltliche Vertiefung der thematischen Schwerpunktsetzung für die herannahenden Kommunalwahlen wurde zielgerichtet konkretisiert. Unter der Betrachtung einer stetig alternden Gesellschaft und den damit ganz persönlich aufkommenden Lebensveränderungen möchten sich die Heimbach-Weiser Genossen jenen annehmen, die in fortgeschrittenem Alter besonderer Betreuung und täglicher Pflegeleistungen bedürfen. Für die SPD Heimbach-Weis ist klar, dass das „Altwerden im eigenen Dorf“ ganz besonders gefördert, vollumfänglich ermöglicht und langfristig gesichert werden muss.

Der Vorsitzende und SPD-Ortsvorsteher-Kandidat Uwe Siebenmorgen konstatiert: „Heimbach-Weis als größter Stadtteil Neuwieds verfügt über keine eigene Pflegeeinrichtung. Die Bürgerinnen und Bürger sind im Bedarfsfall von Einrichtungen außerhalb ihres Heimatdorfs abhängig.“ Der stellvertretende Vorsitzende und Stadtratskandidat Janick Helmut Schmitz macht hierzu deutlich: „Der demographische Wandel geht auch an Heimbach-Weis mit seinen rund 7.000 Einwohnern nicht spurlos vorüber. Der Bedarf an täglicher Pflege in hohem Alter ist schon jetzt höher, als man zu glauben vermag. und wird sich in Zukunft nicht reduzieren. Den pflegebedürftigen Menschen in unserem Dorf gilt es, Rechnung zu tragen und deren Wohlergehen ganz speziell hier vor Ort abzusichern. Jedem muss ermöglicht werden in seinem Heimatort, alt werden zu können. Die vertraute Umgebung und soziale Verwurzelung darf auch in diesen Umständen nicht für die Betroffenen gefährdet sein. Für diese Überzeugungen stehen wir ein. Und dies werde ich im zukünftigen Stadtrat auch einfordern wollen.“ Uwe Siebenmorgen sieht dies genauso und ergänzt: „Diese Anliegen sind für uns eine Herzensangelegenheit, die es anzupacken gilt. Dafür werde ich mich starkmachen und weiterhin einsetzen. Als Kandidat für das Amt des Ortsvorstehers ist es mir wichtig, mich gezielt für die Zukunft unseres Dorfes und dessen Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.“

Die SPD Heimbach-Weis stellt konkrete Überlegungen zu notwendigen Maßnahmen an und suchte hierzu bereits das Gespräch mit dem regional bekannten und renommierten Pflegeunternehmen Riehl. In dem Gespräch mit Pflegedienstleiter Ralf Riehl und dessen Sohn Jens wurde deutlich, dass das Thema Pflege für Betroffene und Angehörige eine persönliche Herausforderung in einem facettenreichen Umfang bedeutet. Janick Helmut Schmitz betont weiter: „Der zu betreuende und pflegende Bedarf der örtlich vorhandenen alternden Gesellschaft und der aktuelle Stand der Pflegemodalitäten sowie die wichtig zu beachtenden Aspekte für die zukünftigen Entwicklungen dieses Bereichs müssen thematisiert werden.“

Daher möchte die Heimbach-Weiser SPD das Thema Pflege für alle Interessierten öffnen und verschiedene Faktoren durch die Unterstützung fachlicher Expertise zugänglich machen. Eine für die nächsten Wochen geplante Informations- und Diskussionsveranstaltung soll Betroffene und Interessierte informieren, über Chancen und Möglichkeiten aufklären und eine aktive Bürgerbeteiligung ermöglichen. Hierzu lädt die SPD Heimbach-Weis nochmals gesondert ein und wird zeitnah berichten.

Pressemitteilung des

SPD-Ortsvereins Heimbach-Weis

Die SPD Heimbach-Weis widmet sich der Zukunft: Ortsvorsteher-Kandidat Uwe Siebenmorgen (Zweiter von links) und Stadtrats-Kandidat Janick Helmut Schmitz (vorne) möchten das Altwerden im eigenen Dorf ermöglichen. Foto: privat

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