Politik | 28.10.2025

Karthäuser SPD

Arbeiten an der Feste Kaiser Alexander auf der Karthause gehen weiter

Thorsten Schneider. Foto: privat

Karthause. Bei einem Ortstermin mit der oberen und unteren Denkmalschutzbehörde, dem ausführenden Fachamt (ZGM) und dem verantwortlichen Architekten konnte sich das Karthäuser Ratsmitglied Thorsten Schneider (SPD) über die weiteren Planungen informieren.

Mit dem Beginn der Arbeiten an den Resten des Reduits (Mauerwerk westlich des Löwentors) ist nach momentanem Sachstand laut Stadt ab 2026 zu rechnen. Hier gestaltet sich die Planungen nach neusten Erkenntnissen etwas komplizierter, da insbesondere der statische Zustand schlechter als gedacht ist.

So erklärt sich auch, dass bereits ein Gerüst gestellt wurde – die Stadt muss für Sicherheit sorgen. Fast die kompletten Planungen müssen wahrscheinlich überarbeitet werden.

Noch in diesem Jahr wird mit der Sanierung des Holztors am Löwentor begonnen. Die Arbeiten werden sehr aufwendig, da die einzelnen Restaurierungsmaßnahmen sehr kleinteilig sind und ausschließlich von Hand ausgeführt werden können. Für den Zeitraum der Restaurierung wird der Tordurchgang gesperrt. Man kann dann einfach den gepflasterten Weg seitlich am Löwentor entlang nutzen. Im nächsten Jahr wird auch noch die Denkmaltafel überarbeitet bzw. ggf. erneuert.

„Restaurierungen und Sanierungen von Denkmälern sind ein aufwändiges Geschäft und bergen mitunter auch Überraschungen. Daher sind insbesondere die zeitlichen Planungen nicht immer einfach. Bei der Sanierung des Löwentors ist die Stadt voll im Zeitplan. Bei den restlichen Mauerwerken müssen wir nun sehen wie es weitergeht. Trotzdem freue ich mich, dass die Arbeiten am Löwentor – dem Karthäuser Wahrzeichen – spätestens im nächsten Jahr abgeschlossen werden. Vielen Dank an die Handwerker, die Stadt und den Architekten. Alle haben sehr gute Arbeit geleistet und ich denke unser Löwentor inklusive Festungspark sind wirklich toll geworden. Danken möchte ich auch dem Karthäuser Bürgerverein für seine Spendenaktion“, berichtet Ratsmitglied Thorsten Schneider.

Pressemitteilung Karthäuser SPD

Thorsten Schneider. Foto: privat

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