Politik | 13.10.2020, 10:46 Uhr

Betr.: Bericht zur Stadtratssitzung in BLICK aktuell 41/2020

Besser Rosen statt Elsbeere

Dass man in Sinzig kein Geld habe, um dieses „Einfallstor“ zur Stadt besser zu gestalten, als mit einem (weiteren) Baum zu bepflanzen, ist nun wirklich eine Bankrotterklärung im wahrsten Sinne des Wortes. Die Stadt Sinzig mit ihren über 880 Hektar Wald besitzt wahrlich Bäume genug. In jenem Wald könnte man vielleicht viel mehr Elsbeerbäume pflanzen, die man dann aber auch als wertvolles Furnierholz nutzen sollte, anstatt - wie altes Furnierholz dort- zur Erbauung der seltenen Spaziergänger bis zum Verfaulen stehen zu lassen, wie das manche Leute in ihrem Halbwissen fordern. Mit einem solch zusätzlichen Baum - bis zu 30 Meter hoch und bis zu 300 Jahre alt - würde man einem Wahrzeichen der Stadt, das seit Jahrzehnten gehegt und gepflegt wird, nämlich der uralten Linde, zwar nicht das Wasser abgraben - denn die Wasserversorgung ist ja für einen zusätzlichen Baum bereits durch eine extra verlegte Leitung (!) bereits gesichert - aber doch auf Dauer die Draufsicht und Einzigartigkeit nehmen.

Dann sollte man doch lieber im Andenken an unseren alten Stadtgärtnermeister Berger ein schönes Rosenbeet anlegen. Für dessen jährliche Pflege, wie für die anderen sehr ordentlich gepflegten Anlagen in der Stadt, noch Geld übrig sein dürfte.

Übrigens: Alle Achtung für das, was man aus dieser unübersichtlichen Straßenkreuzung durch einen Verkehrskreisel gemacht hat.

Roderich Graf Spee, Sinzig

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Stellenanzeige Personalreferent
Stellenanzeige Technische Betriebsleitung
Proklamation Kinderprinzenpaar
Anzeige Stadtwerke Andernach lt. Absprache mit Frau Jahnen-Kurtic
Brunch-Anzeige
Weitere Artikel
monte mare Geschäftsführer Patrick Doll nahm die höchste Auszeichnung der Oskar-Patzelt-Stiftung mit Stolz entgegen.
765

Das Andernacher Unternehmen monte mare wurde Ende Oktober erneut von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet – und das gleich doppelt. Bei der Bundesgala des „Großen Preises des Mittelstands“ am 24. Oktober in Düsseldorf nahm Unternehmensnachfolger Patrick Doll die Premier-Ehrenplakette entgegen. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Auf dem Skywalk Rabenlay
643

Sinzig. Die Wanderfreunde des Eifelvereins Sinzig erkundeten am Wochenende den Nücker Felsenweg im Siebengebirge. Unter der Leitung von Konrad Waßmann führte die Wanderung bei sonnigem Herbstwetter durch die abwechslungsreiche Landschaft des Ennerts, die mit markanten Felsformationen, bewaldeten Pfaden und spannenden Einblicken in die Erdgeschichte begeistert.

Von Konrad Waßmann

Weiterlesen