Notumfahrung der Landesstraße 73 zwischen Schuld und Insul freigegeben

Eine enorme Erleichterung

Eine enorme Erleichterung

Schuld: Verkehrsministerin Daniela Schmitt (4.v.li) durchschnitt mit Vertretern der LMB sowie der Verbands- und Ortsgemeinde das Band, und gab damit die neue L 73 für den Verkehr frei.Foto: SES

21.12.2021 - 16:49

Schuld. „Mit der Freigabe der Notumfahrung der Landesstraße 73, erhält die Region eine Anbindung, die für die Bewohner eine enorme Erleichterung darstellt“, sagte Verkehrsministerin Daniela Schmitt bei der Freigabe. Außerdem bedankte sich die Ministerin für die großartigen Leistungen, die hier vollbracht wurden und werden. So arbeiten der LBM Cochem-Koblenz, das Projektbüro „Wiederaufbau Ahrtal“, die Straßenmeistereien Sinzig und Adenau und viele Baufirmen mit Elan an der Wiederherstellung der Infrastruktur und kommen zügig voran. Das beweist die schnelle Freigabe der neu gebauten Notumfahrung. „Denn gerade in den Wintermonaten hat die Erreichbarkeit der Orte höchste Priorität“, so die Ministerin. Arno Trauden, Leiter des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz und Stefan Schmitt Leiter des LBM Wiederaufbaubüros erläuterten die Baumaßnahmen. Für die 1,4 Kilometer lange Strecke zwischen Schuld und Insul mussten ein Bahntunnel und zwei Brücken befahrbar gemacht- sowie im Tunnel die Fahrbahn erneuert und Beleuchtung installiert werden. Die Bauzeit war mit 3,5 Monaten recht kurz, und die Baukosten betrugen ca. 750.000 Euro. „Jetzt wo die Umgehung fertig ist, können wir die alte L 73 sperren und den 300 Meter Böschungsrutsch, wo das Hochwasser 50.000 Kubikmeter Erdmassen weggerissen hat, geologisch untersuchen lassen“, sagte Arno Trauden. Ziel ist der Wiederaufbau der Straße. Bei der massiven Zerstörung muss der Hang entsprechend gesichert werden, was bei dem immensen Schaden nur unter Vollsperrung vorgenommen werden kann und mehrere Jahre dauert. Solange wird also die Notumfahrung in Betrieb sein.


SES

Weitere Beiträge zu den Themen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Weitere Berichte

SPD-Wachtberg

Regionalplan für Wachtberg

Wachtberg. Regionalplanung hat zum Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen einer Region zu sichern und gleichzeitig Spielräume für die Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung aufzuzeigen. Dies geschieht mit Hilfe eines Regionalplan, für dessen Erstellung in Nordrhein-Westfalen der jeweilige Regierungsbezirk zuständig ist. mehr...

Motorsport-Club Wachtberg

Rheinbach Classics: Oldtimer machen Station in Berkum

Wachtberg. Über 100 Teams mit ihren Oldtimer-Autos machen am Samstag, 16. Juli, etwa ab 15 Uhr Station in Wachtberg-Berkum. Sie nehmen an der Orientierungsfahrt im Rahmen der diesjährigen Rheinbach Classics teil. Der Motorsport-Club Wachtberg feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum, und aus diesem Anlass möchte er die Wachtbergerinnen und Wachtbergern „vor ihrer Haustür“ Blicke auf die bestens gepflegten, seltenen Autos ermöglichen. mehr...

Gemeinde Wachtberg

Bitte, Platz zu nehmen…

Wachtberg-Berkum. „Bitte Platz nehmen“, heißt es derzeit im Wachtberger Rathaus für alle, die ein Zeichen gegen Gewalt in Paarbeziehungen setzen wollen. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Zu Besuch in der Frankensiedlung

Mathias Heeb:
Ja, es waren schöne Stunden mit den Kindern der Klasse, manche haben gefragt, ob sie nicht 3 Tage hier bleiben könnten. Was hätte man alles für Möglichkeiten mit diesem Projekt, immer noch und wird auch so bleiben absolutes Unverständnis über die Entscheidung des Gemeinderates der Grafschaft aufgrund...
Mathias Heeb, Grüner Fraktionsvorsitzender:
Von meiner Seite konnte ich mit Johannes Jung aus dem „rebellischen Dorf Eckendorf“ immer gut auskommen. Hoffe für ihn, dass er etwas andere Wege findet für die CDU Grafschaft, ihm alles Gute für die Zukunft, so fair sollte man sein....
K. Schmidt:
"So sei eine Seilbahn vom Tal aus zur Saffenburg, zur Burg Are oder zum Krausbergkopf bei Dernau zur touristischen Erschließung durchaus vorstellbar,..." - Bis vor 10 oder 11 Jahren gab es in Altenahr noch eine Seilbahn, die wurde dann aufgegeben weil mangels Fahrgästen kein wirtschaftlicher Betrieb...
Service