Grüne: Der Stadtwald braucht Zukunft
Koblenz. Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke-PARTEI bringen in der kommenden Ratssitzung einen Änderungsantrag zur Zertifizierung des Stadtwalds ein.
„Eine Zertifizierung nach FSC bringt deutliche Vorteile gegenüber der PEFC-Zertifizierung“, erklärt Alexandra Kaatz, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion.
„Zum einen werden höhere Standards definiert, was ein deutlicher Gewinn für Umwelt - und Klimaschutz mit sich bringt und zum anderen werden die regelmäßigen Audits sicherstellen, dass die Vorgaben erfüllt werden. Bei FSC finden jährliche Audits statt, bei PEFC fand das letzte Audit für den Koblenzer Stadtwald 2019 statt. Das ist völlig unzureichend und misst der wichtigen Aufgabe des Stadtwaldes zu wenig Bedeutung bei.“
„Zudem sind die Ergebnisse der Audits bei FSC transparent für die Bevölkerung einsehbar. Das schafft Vertrauen und Akzeptanz“, weiß Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke-PARTEI. „Außerdem beantragen wir, dass 10% der Waldfläche zu Ruheflächen werden. Hier kann sich der Wald natürlich entwickeln, das fördert die Artenvielfalt und trägt zur Anpassungsfähigkeit an die Klimakrise bei. Mit der Kombination aus FSC-Zertifizierung und der Festlegung von Ruheflächen setzt die Stadt ein starkes Zeichen für aktiven Klimaschutz, Transparenz und Nachhaltigkeit.“
Der Stadtwald wird damit zu einem Vorbild für eine verantwortungsvolle, zukunftsorientierte Waldbewirtschaftung, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Interessen im Gleichgewicht hält und die Lebensgrundlagen künftiger Generationen sichert.
Die Fraktionen sehen in ihrem Antrag die logische Konsequenz aus den Erkenntnissen der Sachverständigenanhörung in der Ratssitzung im Oktober.
Pressemitteilung Grüne Koblenz
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