Politik | 26.06.2025, 11:28 Uhr

Harald Orthey MdB: Bund-Länder-Vereinbarung stärkt Kommunen im Westerwald

Harald Orthey. Foto: privat

Westerwaldkreis. Die neue Bund-Länder-Vereinbarung zur Umsetzung des steuerlichen Sofortinvestitionsprogramms und zum Sondervermögen Infrastruktur ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit, so Harald Orthey bei der Kreisvorstandssitzung der Westerwälder Christdemokraten.

„Die Städte und Gemeinden bei uns im Westerwald und Rhein-Lahn-Kreis stehen bei Investitionen oft mit dem Rücken zur Wand. Mit dieser Vereinbarung kommt nun endlich Bewegung in die Sache, vor allem, weil die Mittel pauschal zugewiesen und nicht an langwierige Einzelgenehmigungen gebunden sind. Ich begrüße ausdrücklich, dass der Bund hier nicht auf misstrauische Projektprüfung setzt, sondern den Kommunen vertraut. Denn niemand weiß besser, was vor Ort gebraucht wird, als die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in unseren Städten und Dörfern“, so Orthey.

Wichtig sei auch, dass die Mittel nicht auf kurzfristige Sonderprogramme beschränkt seien, sondern über Jahre hinweg eine verlässliche Finanzierung ermöglichen. „Das schafft Planungssicherheit und hilft besonders kleineren Kommunen, die oft nicht genug Personal für komplizierte Anträge haben.“

Auch zur Regelung der kommunalen Altschulden und zur Einführung eines fairen „Wer bestellt, bezahlt“-Mechanismus äußert sich Orthey positiv: „Die Vereinbarung trägt dazu bei, dass kommunale Aufgaben nicht länger durch Bundesgesetze finanziell aus dem Ruder laufen.“

Zum Hintergrund weist CDU-MdB Orthey darauf hin, dass die Steuermindereinnahmen der Kommunen aus dem steuerlichen Sofortinvestitionsprogramm vollständig durch Festbeträge aus der Umsatzsteuer kompensiert werden, und zwar für die Jahre 2025 bis 2029. Über das neue Sondervermögen Infrastruktur fließen in den nächsten Jahren 100 Milliarden Euro, von denen mindestens 60 Prozent den Kommunen zugutekommen. Das Geld kann unbürokratisch, flexibel und auch für bereits geplante Maßnahmen verwendet werden, zum Beispiel für Schulen, Kitas, Feuerwehrhäuser, Sportstätten oder den Hochwasserschutz.

Die Kommunen profitieren, so Harald Orthey, zudem von neuen Möglichkeiten der Doppelförderung und einer Ausweitung der Mittelverwendung. Auch Bereiche wie Kultur, Innere Sicherheit, Wasserwirtschaft und Wohnungsbau sind nun umfasst. Pressemitteilung des

Büro von Harald Orthey

Harald Orthey. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Image Anzeige
Wir helfen im Trauerfall
2+1 Aktion
Turmfest der Stadtsoldaten
kostenfreie Stellenanzeige im Rahmen der "2+1" Aktion
Kooperation Klangwelle 2026
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Rast mit Blick auf Ahrweiler und das Ahrtal
468

Sinzig. 20 Wanderfreunde des Sinziger Eifelvereins hatten sich unter Führung von Heike Klüh für Samstag, 29.08.2026 vorgenommen, durchs Hungertal oberhalb von Ahrweiler zu wandern. Zunächst ging es durch die historische Altstadt von Ahrweiler und am Kloster Calvarienberg vorbei zur Quarzkaul. Hier findet alljährlich das traditionelle Königsvogelschießen der Ahrweiler Schützengesellschaften statt.

Von Konrad Waßmann

Weiterlesen