Politik | 26.08.2025, 16:44 Uhr

Kreisverwaltung kritisiert unhaltbare Zustände bei Transdev

Kreis MYK: Massive Ausfälle bei der Schülerbeförderung

Symbolbild.Foto: ako-photography - AdobeStock
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Kreis MYK. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz verurteilt die anhaltenden und nicht länger hinnehmbaren Missstände bei der Schülerbeförderung durch das Transdev-Tochterunternehmen Verkehrsbetriebe Mittelrhein (VMR) auf das Schärfste. Trotz einer Aufstockung des Fahrtenangebotes seit Beginn des neuen Schuljahres ist erneut eine völlig unzureichende Verkehrsleistung festzustellen.

Busse fallen reihenweise aus, kommen verspätet oder verfahren sich. In den Verbandsgemeinden Maifeld und Pellenz eskaliert die Situation – mit dramatischen Folgen: Schüler erreichen den Unterricht nicht oder stehen nach Schulschluss ohne sichere Heimfahrt da. Die Kreisverwaltung sieht in den wiederkehrenden Ausfällen einen schwerwiegenden Vertragsbruch.

„Die Geduld ist aufgebraucht. Die Situation ist für Eltern, die ihre Kinder in die Verantwortung des ÖPNV geben müssen, absolut untragbar“, sagt Landrat Marko Boos, der den Frust und die Enttäuschung der Familien mehr als nachvollziehen kann. „Ich bin maßlos enttäuscht, dass Transdev es wiederholt nicht schafft, die elementare Aufgabe einer funktionierenden Schülerbeförderung sicherzustellen. Die Verantwortung dafür liegt ausschließlich beim Verkehrsunternehmen, das seine vertraglichen Pflichten wiederholt eklatant verletzt“, betont der Landrat.

Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) will die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz nun jede erdenkliche Maßnahme ausschöpfen, um die vertraglich zugesicherte Verkehrsleistung endlich durchzusetzen. „Wir werden nun alle rechtlichen Schritte mit Nachdruck prüfen – bis hin zu drastischen Konsequenzen für den Betreiber“, sagt Marko Boos entschlossen.

Pressemitteilung Kreisverwaltung MYK

Symbolbild. Foto: ako-photography - AdobeStock

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