Politik | 14.07.2023, 12:05 Uhr

Fachgespräch über Maßnahmen des Kommunalen Klimapakts

Kreis identifiziert Prioritäten

Ahrweiler. Die Regierungsparteien der rheinland-pfälzischen Landesregierung haben sich im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, die Kommunen mit einem Kommunalen Klimapakt (KKP) noch stärker und ressortübergreifend bei der Umsetzung einer systematischen Bewältigung der anstehenden Probleme im Zusammenhang mit Klimaschutz und Anpassung an die Klimawandelfolgen zu unterstützen. Der Pakt wurde gemeinsam vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, dem Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen und der Energieagentur Rheinland-Pfalz in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Verband kommunaler Unternehmen erarbeitet. Der KKP soll den Kommunen dabei helfen, ihre Klimaschutzziele zu erreichen und sich effektiv an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Im März 2023 ist der Kreis Ahrweiler dem kommunalen Klimapakt Rheinland-Pfalz beigetreten. Damit hat der Kreis die Landesziele zum Klimaschutz übernommen und erklärt, seine Anstrengungen zum Erreichen der Klimaschutzziele zu intensivieren und dabei eine systematische und integrierte Herangehensweise verfolgen zu wollen.

Erstes Fachgespräch

Anfang Juli 2023 hat das erste Fachgespräch mit Vertretern der Energieagentur Rheinland-Pfalz und des Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz in der Kreisverwaltung Ahrweiler stattgefunden. Ziele des Gesprächs waren die Identifikation von prioritären Maßnahmen des Kreises für das erste KKP-Jahr sowie die weitere strategische Planung von Meilensteinen.

Im Zuge des Fachgesprächs diskutierten die Teilnehmenden intensiv mehrere Maßnahmen gegen den Klimawandel und zur Anpassung an Klimawandelfolgen aus dem integrierten Klimaschutzkonzept des Kreises. Zudem sind Unterstützungsmöglichkeiten durch die Teams der Energieagentur und des Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen untersucht worden. In einer angeregten Diskussion konnten Meilensteine und Strategien für die Maßnahmen entwickelt werden, deren Umsetzung durch entsprechende Unterstützungsangebote erleichtert werden soll.

Gemeinsame Erklärung Kommunaler Klimapakt

„Die wachsende Zahl und die Intensität der Extremwetterereignisse machen deutlich, dass der globale Klimawandel bereits drastische Auswirkungen auf Menschen und Umwelt entfaltet“, heißt es in der Gemeinsamen Erklärung Kommunaler Klimapakt Rheinland-Pfalz. Umso größer sei die Notwendigkeit, umfangreiche Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen, „um den weltweiten Temperaturanstieg auf unter zwei Grad, wenn möglich 1,5 Grad“ zu begrenzen und damit die Folgen des Klimawandels einzudämmen. „Zugleich müssen Schritte zur Anpassung an die bereits auftretenden und zukünftig zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels eingeleitet werden. Damit stehen alle klimawirksamen Emissionen und Anpassungspotenziale im Fokus. Dabei fällt den Kommunen eine Schlüsselrolle zu, denn die Maßnahmen müssen lokal umgesetzt werden.“

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

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