Politik | 20.12.2024

Langfristige Finanzierung gefordert

Koblenz. Der Medizincampus Koblenz wird trotz des Bruchs der Ampel-Regierung 2025 starten können. „Ich freue mich sehr darüber und ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses für den Standort Koblenz so wichtige Projekt auch über die Probephase hinaus etabliert werden kann“, sagt der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph, der sich im Haushaltsausschuss als einziges rheinland-pfälzisches Mitglied in den vergangenen Jahren für dieses Projekt stark gemacht hatte.

Vor kurzem hatte er diesbezüglich auch noch mal den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverteidigungsminister, Thomas Hitschler, angeschrieben. Dieser hatte ihm jetzt mitgeteilt, dass man in den Beschlüssen des Haushaltsausschusses für das Haushaltsjahr 2024 den klaren parlamentarischen Willen für dieses Projekt erkenne und davon ausgehe, „dass dieser auch in kommenden Haushalten sichtbar wird“.

„Die Bundeswehr hat daher ihre Zusage gegeben, sodass die Freiwilligenphase 2025 beginnen kann. Das ist eine gute Nachricht, denn von diesem Projekt können Koblenz, das Land Rheinland-Pfalz und die Bundeswehr in hohem Maße profitieren“, sagt Rudolph. Wie Hitschler ihm mitteilte, werden in der Freiwilligenphase „bis zu 25 Studentinnen und Studenten des 9. und 10. Semesters mit Studienplatz in Mainz auf freiwilliger Basis ihr Studium in Koblenz absolvieren“. Während der Projektphase müssen Land und Bund dann die Veränderungen durch die Krankenhausreform und die Erfahrungen der Freiwilligenphase berücksichtigen, um unter haushalterischer Bewertung – nach Ende der vorläufigen Haushaltsführung – den Hauptvertrag für das Gesamtprojekt finalisieren zu können.

„Die neue Regierung und der neue Bundestag müssen dann zeigen, ob sie hinter diesem Projekt stehen und dieses nach der Probephase langfristig finanzieren und den Vertrag schließen wollen. In diesem Fall müssten entsprechende Bundesmittel in den kommenden Haushaltsplänen bereitgestellt werden. Ich will den Medizincampus auf jeden Fall und ich werde mich auch weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen“, sagt Rudolph. Pressemitteilung

Thorsten Rudolph, MdB SPD

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