CDU wirft Landesregierung jahrelanges Vertrödeln vor
Oster und Rünz: Raumnot an der Uni Koblenz ist lange bekannt
Koblenz. Der eklatante Raummangel an der Universität Koblenz ist seit Jahren bekannt - passiert ist dennoch nichts.
Für den Koblenzer Wahlkreisabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Josef Oster sowie den CDU-Landtagskandidaten Philip Rünz ist klar:
Das Thema wird nun von der SPD kurz vor der Landtagswahl instrumentalisiert, um das eigene Vertrödeln in der Sache zu kaschieren.
„Der Universitätsstandort Koblenz gehört seit Jahren zu den am schlechtesten finanziell ausgestatteten in ganz Rheinland-Pfalz“, sagt Philip Rünz. „Wer dafür politische Verantwortung trägt, sitzt seit langer Zeit in Mainz.“ Dass die SPD jetzt plötzlich so tut, als habe sie das Problem gerade erst entdeckt und habe alles im Griff, ist fast schon dreist“, erklärt Philip Rünz.
Auch Josef Oster, der als hochschulpolitischer Sprecher seiner Stadtratsfraktion im engen Austausch mit Vertretern der Universität steht, findet: „Dass die SPD ganze drei Jahre nachdem die Uni Koblenz selbstständig geworden ist, nun ein Raumprogramm definiert und das als Erfolg verkaufen will, ist schon bemerkenswert.“ Denn bereits mit der Eigenständigkeit der Universität hätte man sich Gedanken darüber machen müssen, welche baulichen und räumlichen Konsequenzen dies nach sich zieht.
Stattdessen habe die Landesregierung ganze drei Jahre benötigt, um überhaupt zu definieren, wie viel genau fehlt - ganze 4500 Quadratmeter. „Nach wie vor ist völlig unklar, wie, wann und wo die fehlenden Flächen geschaffen werden sollen“, kritisiert Oster. „In der Praxis wird es noch sehr, sehr lange dauern, bis Studierende und Lehrende überhaupt eine Verbesserung spüren.“
Ein funktionierender Universitätsbetrieb sei derzeit vor allem dem außergewöhnlichen Engagement der Beschäftigten zu verdanken. „Wenn man an der Situation etwas Positives finden will, dann ist es die enorme Kreativität der Professorinnen und Professoren, der Dozentinnen und Dozenten sowie des gesamten Universitätsteams“, so Rünz. „Sie halten den Laden am Laufen - nicht wegen, sondern trotz der Landespolitik.“
Für Oster und Rünz steht fest: Die Raumnot an der Universität Koblenz ist Symptom eines größeren Problems. „Dieses Thema macht schmerzhaft deutlich, welchen geringen Stellenwert die Stadt Koblenz für die Landesregierung in den vergangenen Jahren hatte“, so Rünz. „Wer Hochschulen als Motor für regionale Entwicklung ernst nimmt, muss liefern - und nicht erst kurz vor Wahlen hektisch Schlagzeilen produzieren.“
Pressemitteilung Landtagskandidat Philip Rünz
