Petra Schneider MdL: „Diese Jagdgesetz-Novelle ist der falsche Weg – ich stehe an der Seite unserer Jägerinnen und Jäger“
Kreis Ahrweiler. Unter dem Motto „Jäger grillen gegen das Jagdgesetz“ fand im Kreis Ahrweiler eine große Protestaktion der Kreisgruppe des Landesjagdverbands (LJV) statt. Hintergrund ist die geplante Novellierung des Landesjagdgesetzes durch die Landesregierung Rheinland-Pfalz. Ein Vorhaben, das auf breiten Widerstand in der Jägerschaft stößt.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Petra Schneider war vor Ort und machte ihre Position deutlich: „Diese Novelle ist ein Angriff auf die gelebte Praxis und das jahrzehntelang bewährte Zusammenspiel von Jagd, Forst und Naturschutz. Wer glaubt, man könne vom grünen Ministerium aus den ländlichen Raum umkrempeln, verkennt völlig die Realität vor Ort.“
Die CDU-Fraktion im Landtag lehnt das Gesetz in seiner jetzigen Form entschieden ab. Petra Schneider und ihr Landtagskollege aus dem Kreis Ahrweiler Horst Gies, jagdpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, betonen: „Wir wollen eine Jagdpolitik mit Augenmaß – ohne ideologische Scheuklappen, aber mit Sachverstand. Die Jägerinnen und Jäger kennen ihre Reviere, ihre Wildbestände und die Herausforderungen vor Ort. Sie brauchen keine Belehrung, sondern politische Rückendeckung.“
Im Fokus der Kritik stehen unter anderem Eingriffe in die Reviervergabe, Einschränkungen der Eigenverantwortung und die Missachtung jagdlicher Fachkompetenz. Schneider dazu: „Wir sagen Ja zur nachhaltigen Nutzung unserer natürlichen Ressourcen. Ja zur Eigenverantwortung. Und Ja zu einer Wald- und Jagdpolitik, die Konflikte löst – nicht verschärft und auf dem Rücken derer austrägt, die seit Generationen Verantwortung tragen.“
Mit Blick auf die geplante Großdemonstration in Mainz am 25. Juni kündigte Schneider an: „Wir werden wieder Seite an Seite mit der Jägerschaft stehen. Die CDU-Landtagsfraktion wird dieser Gesetzesnovelle nicht zustimmen.“
Pressemitteilung des
Büro von Petra Schneider
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