Gesundheitsminister Clemens Hoch übergibt Förderbescheid für Weiterentwicklung Klinik Nette-Gut
„Wir sind dem Land sehr dankbar für die Bauförderung“
Weißenthurm. Gesundheitsminister Clemens Hoch überreichte dem Geschäftsführer des Landeskrankenhaus (AöR), Dr. Alexander Wilhelm, einen Bewilligungs- und Auszahlungsbescheid in Höhe von 2.200.000 Euro. Die Landeszuwendung wird für die Weiterentwicklung der Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie zur Verfügung gestellt. Die Zentralisierung der Arbeits- und Beschäftigungstherapie und die Einrichtung eines Sozialzentrums an der Klinik Nette-Gut fördert das Land mit insgesamt 6.953.000 Euro.
„Die Bauarbeiten verlaufen gut und sind bereits weit fortgeschritten. Zusammen dem heutigen Bewilligungs- und Auszahlungsbescheid konnten daher bereits insgesamt 6.450.000 Euro des Förderbetrags entsprechend dem Baufortschritt an das Landeskrankenhaus ausgezahlt werden“, so Minister Hoch. „Der geförderte Neubau dient der Zusammenlegung der Arbeitstherapiebereiche in einem Gebäude. Damit müssen die Patientinnen und Patienten für die Therapieangebote nicht mehr unterschiedliche Standorte aufsuchen, sondern finden sie konzentriert in einem Gebäude. Das ist zudem auch eine große Erleichterung für die Therapeutinnen und Therapeuten.
Geschäftsführer Wilhelm sagte: „Wir sind dem Land sehr dankbar für die Bauförderung. Das neue Sozialzentrum erleichtert die Besuchsmöglichkeiten und bietet einen gemeinsamen Aufenthalt für Patientinnen und Patienten mit ihren Angehörigen und Freunden.“
Die Klinik Nette-Gut für forensische Psychiatrie in Weißenthurm ist eine der größten forensischen Kliniken in Deutschland mit 390 Behandlungsplätzen. In der Klinik werden Menschen aufgrund eines richterlichen Beschlusses behandelt.
Das Landeskrankenhaus ist der größte Krankenhausträger im psychiatrisch-psycho-therapeutischen und neurologischen Bereich in Rheinland-Pfalz und somit ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsstruktur im Land.
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