Lokalsport | 08.09.2020

Tischtennis-Rheinlandliga

SG Sinzig/Ehlingen spielt Unentschieden trotz doppeltem Ersatz

Karla und Adenau erkämpfen Remis in der Bezirksliga

Kreis Ahrweiler. Der Start in die neue Saison in der Tischtennis-Rheinlandliga verlief für die SG Sinzig/Ehlingen recht erfreulich. Obwohl Henrik Euteneuer und auch Philipp Guse fehlten, erkämpfte sich das Team beim diesjährigen Debüt ein 6:6 beim TuS Waldböckelheim. „Das lief alles sehr gut“, freute sich Mannschaftsführer Marcel Hippchen über den eigentlich etwas unverhofften Punktgewinn trotz doppelter Ersatzgestellung. Die Überraschung ging vor allen Dingen auf das Konto des Spitzenpaarkreuzes. Dort zeigte Nils Damke mit zwei Siegen, dass er seine Form gut durch die Coronazeiten gebracht hat und der aufgerückte Jonas Sonntag fuhr ebenfalls zwei ganz souveräne Siege ein. Zwei weitere Erfolge in der Mitte durch Christian Ehlers und Marcel Hippchen bescherten dann schon die Punkteteilung. Die beiden Reservisten Valentin Dietl und Justin Kuhn zeigten zwar viele gute Ansätze, konnten aber letztlich keinen Erfolg beisteuern. „Die Jungs brauchen einfach mehr Erfahrung und Spielpraxis in der Rheinlandliga“, so Marcel Hippchen.

In der Bezirksliga freute sich auch der TuWi Adenau über ein etwas überraschendes 6:6-Remis beim VfL Oberbieber. „Gute Leistung“, fasste Josef Berens hocherfreut zusammen. Vor allen Dingen sein Sohnemann Fabian Berens brannte mit zwei Erfolgen am Spitzenpaarkreuz in Oberbieber ein regelrechtes Tischtennisfeuerwerk ab. Hinzu kamen zwei Siege des jungen Dominik Schmitt am unteren Paarkreuz. „Bei einigen knappen Niederlagen war das realistisch betrachtet sogar eher ein Punktverlust“, so Berens zum Überraschungscoup in Oberbieber.

Und auch die Liga-Kollegen des TTC Karla starteten in der Mehrzweckhalle Lantershofen mit einem 6:6 Remis gegen den TTC Mühlheim III. „Wir sind bis zum 3:5 recht schwer ins Spiel gekommen, aber letztlich war das Unentschieden verdient“, so Karla-Sprecher Karl-Heinz Mombauer. Die ganz positive Überraschung lieferte Nachwuchsmann Justus Ulrich mit zwei Erfolgen am Spitzenpaarkreuz ab. In der Mehrzweckhalle Lantershofen gab es auch das neue Zuschauererlebnis in Coronazeiten. Da wird sich dann ganz eisern an die Regel gehalten: „jeder, der keinen Schläger in der Hand hat und spielt, trägt Maske“.

Eben gegen den TTC Mühlheim III gab es für Aufsteiger TTG Kalenborn/Altenahr in der Altenburger Sporthalle eine 4:8-Niederlage. „Es gab viel zu wenig Training und in der Liga müssen wir wohl immer in Bestbesetzung spielen“, fasste Mannschaftsführer Frank Rothhaß zusammen. Seine Form gut über die Runden gebracht hat Gabriele Nelles, der am Spitzenpaarkreuz zweimal punkten konnte. Ein wenig haderte Rothhaß noch mit der späten Öffnung der Sporthalle in Altenahr und den damit verbundenen mangelhaften Trainingsmöglichkeiten. „Die Form wird sich aber bessern“, versprach er.

Völlig neue Derbys gab es in der 2. Bezirksliga. Der favorisierte SC Niederzissen setzt sich dabei erwartungsgemäß mit 9:3 gegen Aufsteiger DJK Müllenbach durch. Bemerkenswert: erneut fuhr Müllenbach Spitzenspieler Dominik Mergen zwei Erfolge ein. Ebenfalls neu das Derby zwischen der SG Sinzig/Ehlingen III und dem FC Niederlützingen das am Freitagabend in der Jahnhalle stattfand. Bemerkenswert: der Aufsteiger aus Niederlützingen verpasste der Sinziger Dritten beim 11:1-Erfolg eine recht deftige Abtreibung. Für den Ehrenpunkt sorgte Neuzugang Justin Kuhn der sich gegen seinen einstigen Mannschaftskollegen Kevin Haupt (auch TTV Andernach) durchsetzen konnte. Die Reserve der TTG Kalenborn Altenahr hatte bei ihrer 1:11-Niederlage beim TuS Kehrig ebenfalls nur wenig zu melden.

-BL-

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