Lokalsport | 29.01.2024

In Waldbreitbach nahmen 80 Aktive beim Baumwerfen von VfL und FC teil

Sportlicher Abschied vom Christbaum

Am Start war auch wieder Weltmeisterin Margret Klein Raber, die bei den Frauen siegte-  Fotos: HEP

Waldbreitbach. Die Weihnachtszeit ist zu Ende und der Abschied vom Christbaum gipfelte auf dem Waldbreitbacher Sportplatz in einem Event: das zweite Weihnachtsbaumwerfen. Dabei war es überhaupt nicht weihnachtlich, denn vom knallblauen Himmel wärmte die Sonne. Kein Wunder, dass fast 80 Teilnehmer die Weihnachtsbäume weit- und hochwarfen.

Apropos Weihnachtsbäume: Die Bezeichnung ist eigentlich falsch, da es frische, nur 1,50 Meter große Blaufichten waren: „Die lassen sich als Weihnachtsbäume nicht verkaufen. Sie wurden vor drei Tagen im Forstrevier Rheinbrohl in einer Schonung am Malberg geschlagen. Die mussten raus, weil sie andere Bäume sonst beim Wachsen behindert hätten“, erklärte Josef Hoß, Geschäftsführer des VfL Waldbreitbach und Chef des Orgateams Baumwerfen gegenüber BLICK aktuell.

Vom VfL (800 Mitglieder), er war mit dem Fußball-Club Veranstalter, waren 15 Helfer im Einsatz, um bei Weitwurf, Hochwurf und Drehwurf die Weiten und Höhen zu messen und die Spaßveranstaltung wettkampfmäßig zu organisieren und zu überwachen. Das Team des FC Waldbreitbach sorgte für die Verpflegung unter anderem mit Glühwein, Getränken, Würstchen vom Grill und Waffeln. Dennoch machten die Fußballer auch aktiv beim Baumwerfen mit.

Erneut dabei war auch Weltmeisterin Margret Klein-Raber aus Rehlingen (Saarland), die ihren Titel am 7. Januar in Weidenthal (Kreis Bad Dürkheim) verteidigt hatte. Und warum war sie jetzt im Wiedtal? „Weil ich von den Waldbreitbachern eingeladen wurde“, erklärte sie gegenüber BLICK aktuell. Und sie bewies auch jetzt wieder ihre Klasse und siegte bei den Frauen mit 19,19 Meter, etwa 16 Zentimeter unter ihrem Vorjahresergebnis, das Weltrekord war.

Bei der Wertung werden die Ergebnisse von Hochwurf, Weitwurf und Drehwurf addiert. Gesamtsieger wurde der in Waldbreitbach unbekannte 47-jährige Carsten Machholz aus Bonn mit einer Gesamtweite von 24,52 Metern. Das waren 56 Zentimeter mehr gegenüber Lars Matten mit 23,95 Metern, Manuel Reuschenbach errang 23,65 Meter, beide sind vom FC Waldbreitbach. Bei den Jugendlichen siegten die Waldbreitbacher Joshua Wambach mit 16,07 Metern vor Len Emilian Stiehler (15,01 Meter) und Eva Stein (13,81 Metern).

Die Preise wie die Lebkuchenmedaillen kamen von „Simones Conditorei“ aus Waldbreitbach, andere aber auch den Sponsoren des Events wie Sparkasse, VR Bank, Westerwaldbrauerei und Energieversorgung Mittelrhein.

HEP

Joshua Wambach, hier beim Hochwurf, siegte bei den Jugendlichen mit etwas über 16 Metern.

Joshua Wambach, hier beim Hochwurf, siegte bei den Jugendlichen mit etwas über 16 Metern.

Am Start war auch wieder Weltmeisterin Margret Klein Raber, die bei den Frauen siegte- Fotos: HEP

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