Allgemeine Berichte | 03.06.2014

Wachtberger Kulturwochen

Zauberwald-Ausstellung war auch im 17. Jahr ein Erfolg

Die Künstler (v.l.): Beate Massar, Alfredo Kirchner, Barbara Ebach-Lesch, Norbert Bogusch. privat

Wachtberg-Pech. Die traditionelle Zauberwald-Ausstellung - mittlerweile im 17. Jahr und ein echter Geheimtipp.

Am 10. Mai öffnete der Wachtberger Künstler Alfredo Kirchner wieder einmal sein Atelier für drei Wochen und stellte seine Plastiken zusammen mit Barbara Ebach-Lesch (Zeichnungen und Malerei), Beate Massar (Holzskulpturen) und Norbert Bogusch (Malerei) aus. Mittlerweile ist diese Ausstellung zu einer festen Institution der Kulturszene Wachtbergs geworden und trotz Regen war die Vernissage ein voller Erfolg. Zahlreiche Gäste genossen den Abend. Der erste Vorsitzende des Godesberger Kunstvereins, Dr. Elmar Hucko, begrüßte die Gäste mit folgendem Satz: „Der Wachtberg ist quasi der Hausberg von Bad Godesberg und der Kunstverein hat hier so etwas wie eine Alm, und zwar eine Kulturalm mit dem Künstler Alfredo. Diese Alm hat er zu einem einzigartigen Zentrum in der Natur gemacht“. Die Laudatio war dieses Mal ein Zwiegespräch zwischen Elmar Hucko und Ingrid Gahl, sodass sich die Gäste auf zwei verschiedene Sichtweisen ein Bild von der Ausstellung machen konnten.

Barbara Ebach-Lesch zeichnet vorwiegend mit Bunt- und Bleistiften und malt mit Öl- und Acrylfarben. In ihren Darstellungen geht es ihr um die auf den ersten Blick unsichtbaren und dennoch „zauberhaften“ Momente des Alltags, zum Beispiel die Ausstrahlung von Menschen unterschiedlichen Alters, die Magie einer Berührung oder die Emotionalität eines kurzen Augenblickes, die für die Sekunde eines Wimperschlages auf den Betrachter überspringt.

Beate Massar aus Bornheim präsentierte wunderschöne Holzskulpturen, die ob ihrer Glattheit und Eleganz zum Berühren einladen, aber auch teilweise respektvoll begutachtet wurden. Dies ist ihre erste größere Ausstellung und die Besucher waren im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert von der Präzision ihrer Werke.

Norbert Bogusch zeigte Aquarelle mit ganz eigenem Stil und starken zeichnerischen Elementen. Seine Motive sind der Kölner Dom, die Burg Eltz sowie verschiedenste Ansichten von Malreisen durch Europa und Nordafrika. Er ist Maler aus Leidenschaft und malt fast täglich. Bei der Vernissage brachte er ein Bild mit, welches meistbietend versteigert wurde. Der Erlös dieses Bildes kam dem Godesberger Kunstverein zugute. Der Hausherr Alfredo Kirchner präsentierte seine plastischen Objekte teilweise mit diversen Lichtquellen sowie seine Eisen-Mörtel- bzw. Bronzefiguren vorwiegend abstrakt in großem und fragilem Stil. Erdverbundenheit und die Liebe zur Natur sind ihm hierbei wichtig. Nachdem die Vernissage bereits ein voller Erfolg für alle beteiligten Künstler war, gab es noch zwei weitere Höhepunkte. Bei der Midissage am 23. Mai schlüpfte der Hausherr Alfredo Kirchner zum wiederholten Male in die Rolle von Udo Lindenberg. Das Publikum war voll auf seiner Seite und er brachte einiges aus dem Repertoire Lindenbergs sehr authentisch rüber. Der Applaus wollte einfach nicht abbrechen und nach zwei weiteren Zugaben war dann „alles klar, auf der Andrea Doria“. Auch bei der Finissage waren zahlreiche Besucher erschienen, die sich von den Kunstwerken und einem tollen Konzert von ELPI alias Lothar Prünte verzaubern ließen. Insgesamt waren alle Beteiligten und auch die Gäste sehr zufrieden mit dem Verlauf dieser Ausstellung und man darf sich freuen auf die nächste Zauberwaldausstellung im Rahmen der Wachtberger Kulturwochen, die ebenfalls mit drei Künstlern stattfinden wird.

Weitere Infos unter www.zauberwald-alfredo.de.

Die Künstler (v.l.): Beate Massar, Alfredo Kirchner, Barbara Ebach-Lesch, Norbert Bogusch. Foto: privat

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