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- Anzeige - Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz freut sich über Umsatzplus im vergangenen Jahr

Es geht um viele Millionen von Euros

Geschäftsführer Jürgen Häfner präsentierte eine beeindruckende Bilanz

20.08.2019 - 08:34

Koblenz. „181,3 Millionen Euro hat das Unternehmen im vergangenen Jahr an glückliche Gewinner ausgeschüttet“, erklärte Finanz-Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg, Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, bei der Bilanz-Pressekonferenz in Koblenz. Und so wurden im vergangenen Jahr durch die insgesamt acht Glücksspielprodukte elf Rheinland-Pfälzer Millionäre.

Schon zu Beginn des vergangenen Jahres gewann ein Koblenzer Rentnerehepaar eine glatte Million. Und im April wurde ein Systemtipper aus dem Raum Koblenz sogar Multimillionär, denn Lotto Rheinland-Pfalz überwies ihm über 2,18 Millionen Euro. Ende des Monats gab es dann noch mehr für einen Glückspilz aus dem Westerwald, der durch Spiel 77 über 3,57 Millionen Euro erhielt.

Anfang Juni wurden im Raum Ahrweiler beim Eurojackpot sagenhafte 7,3 Millionen Euro gewonnen. Eine Woche später kamen über 4,67 Millionen Euro auf das Konto eines 60-jährigen aus dem Raum Neuwied. Ende Juni flossen dann fast sechs Millionen Euro an einen Eurojackpot-Spieler im nördlichen Rheinland-Pfalz. Neben den neuen Millionären gab es im Jubiläumsjahr – 70 Jahre Lotto Rheinland-Pfalz – noch 54 Volltreffer mit Gewinnen von mehr als 100 000 Euro.

Die Gewinne von insgesamt 181,3 Millionen Euro finanzierten die Lotto-Spieler in dem sie sich mit über 364 Millionen Euro - 4,7 Prozent mehr als 2017 – an den staatlichen Glücksspielen beteiligten. Knapp 23 Millionen Euro an Spieleinsätzen kamen online über die Internetseite www.lotto-rlp.de, ein Plus von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt steht der Lotto-Klassiker 6 aus 49 mit Spieleinsätzen von 166,8 Millionen Euro an der Spitze.

Und was geschieht mit den „restlichen“ Millionen? „Aus Steuern und den staatlichen Lotterien flossen dem Land Rheinland-Pfalz rund 33 Prozent des Umsatzes, also 125,3 Millionen Euro zu, die dem Gemeinwohl dienen“, erläuterte Finanz-Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg. Davon gingen 4,5 Millionen Euro unter anderem in die Bereiche Sport, Denkmalpflege, Musik, Natur und Umwelt sowie freie Wohlfahrtspflege.

Die vielen Millionen müssen ja auch verwaltet werden und dafür sind bei Lotto Rheinland-Pfalz 178 Mitarbeiter in acht Bezirksdirektionen zuständig. Hinzu kommen etwa 5200 Arbeitskräfte in ca. 920 Lotto-Annahmestellen. „Die sind unser größter Erfolgsfaktor, denn durch die Lotto-Annahmestellen leisten wir auch einen enormen Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raumes“, hob Geschäftsführer Jürgen Häfner hervor.

So summierte sich der Spielgeschäftsaufwand auf fast 48,5 Millionen Euro und für Gehälter zahlte Lotto Rheinland-Pfalz 16 Millionen Euro. So blieb dem Unternehmen im Jahre 2018 lediglich ein Überschuss von 340 000 Euro, 2017 waren es 1,2 Millionen Euro.

Ist aber kein Problem, da die GmbH nicht unbedingt riesige Gewinne einfahren muss. Immerhin hat Lotto Rheinland-Pfalz ein Eigenkapital von rund 18 Millionen Euro und ein in der Bilanz ausgewiesenes Anlagevermögen von fast 40 Millionen Euro. HEP

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Kommentare
juergen mueller:
Verstehe ich nicht. Wie kann man eine Maßnahme für richtig befinden, wenn man gleichzeitig der Meinung ist, dass diese doch eh in`s Leere läuft.
Michael Müller:
Die Massnahme ist schon richtig, aber läuft genauso ins Leere wie einst der Par und Ride Versuch der CDU. Damals gab es ein halbes Jahr den Park und Ride Versuch. Nachdem dieser abgelaufen war wurde die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Gleichzeitig hätte das Sinn gemacht und mit Sicherheit Erfolg gehabt. Genau der selbe Fehler läuft jetzt in der Clemensstrasse. Ohne Begleitmassnahmen, wie Radwege und ÖPNV ist das eine Massnahme zur Stadtstausteigerung!
juergen mueller:
Eine Bereicherung für die Stadt? Man sollte auch einmal über den Tellerrand schauen können und sich die weiteren verkehrsberuhigenden Planungen der Stadt in Erinnerung rufen, so wie es Herr Biebricher getan hat. Ob man danach noch weiter von einer Bereicherung sprechen kann? Für Fußgänger sicherlich. Aber ob es das Wert ist? Koblenz ist und wird immer eine "Auto-Stadt" bleiben und jede Schließung einer bisher stark frequentierten Straße wird verkehrstechnische Auswirkungen auf das Stadtgebiet haben. Ob hier zu Ende gedacht wurde stelle ich in Frage. Aber - spielt ja auch keine Rolle. Installierte Poller für ca. 160 000 Euro können ja - bringt die Schließung nicht den erwünschten Erfolg - einfach im Boden versenkt bleiben. auch eine, wenn auch teure - Alternative.

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juergen mueller:
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juergen mueller:
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juergen mueller:
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