Wirtschaft | 29.09.2017

- Anzeige - Bewohner des Seniorenzentrums Marienstift machten „Rollator-Führerschein“

Rollator als wichtige Stütze für mobiles Leben nutzen

Auf begleiteten Gängen über das Gelände gaben die Mitarbeiterinnen ihr Wissen zum besseren Umgang mit dem Rollator weiter. Foto: privat

Andernach. Im Rahmen von „Marienstift bewegt sich“ wurden die Bewohner des Seniorenzentrums Marienstift an Rollatoren geschult, um sicherer mit den Gehhilfen umgehen zu können. Zuvor waren die Mitarbeiterinnen des Seniorenzentrums in Zusammenarbeit mit dem Turnverband Mittelrhein in einer ganztägigen Schulung ausgebildet worden und erhielten so die Befähigung, selbst Schulungen durchzuführen.

Noch vor wenigen Jahren war ein Rollator als lästige Gehhilfe verpönt, weiß Ulla Schlöffel, Pflegedienstleitung des Seniorenzentrums Marienstift. Doch tatsächlich ist das Gerät ein nützlicher Alltagsbegleiter, der im Einzelfall sogar wieder freies Gehen ermöglicht. Man muss allerdings wissen, wie man damit richtig umgeht.

Daher wurden den Bewohnern wichtige Tipps und Tricks weitergegeben. So sollte man beispielsweise auf eine korrekt eingestellte Höhe und funktionstüchtige Bremsen achten, weiß man im Seniorenzentrum. Wer etwa einen Bürgersteig überwinden will, kann die Bremse zur Hilfe nehmen und die Schnellkraft ausnutzen. Selbst beim Aufstehen von einem Stuhl oder von einer Bank kann die Gehhilfe zum nützlichen Helfer werden. Auch das Gehen auf abschüssigen Wegen oder über Kopfsteinpflaster will mit einem Rollator gelernt sein. Auf diese Weise sind die Senioren sicherer unterwegs und erhalten sich länger ihre Selbstständigkeit.

Sie schonen Rücken und Knie, regen durch die Bewegung den Kreislauf an und schützen sich vor Folgeerkankungen. Und letztlich macht die Bewegung Spaß und erhält die Lebensfreude. Dass dies der Fall ist, bewiesen Mitarbeiterinnen am Ende der Schulung: Sie führten einen Tanz mit Rollatoren auf.

Am Ende des Kurses erhielten alle Teilnehmer einen „Rollator-Führerschein“ und obendrein einen Gutschein für die hauseigene Cafeteria. „Die gelernten Übungen dienen der Sicherheit und der Gesundheit unserer Senioren“, fasst Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn zusammen. „Wir möchten, dass die uns anvertrauten Menschen lange und mit viel Freude mobil bleiben. Die Übungen am Rollator tragen dazu bei“, ergänzt Einrichtungsleiter Hans-Peter Mayer.

Auf begleiteten Gängen über das Gelände gaben die Mitarbeiterinnen ihr Wissen zum besseren Umgang mit dem Rollator weiter. Foto: privat

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