Wirtschaft | 09.10.2017

-Anzeige- Promedica Plus

Stressfaktor Pflege: Angehörige besonders burnoutgefährdet

Geschulte Betreuungskräfte von PROMEDICA PLUS entlasten in der häuslichen Pflege und Betreuung

Essen/Bad Neuenahr-Ahrweiler. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an stressbedingten Erkrankungen. Die bekannteste und gleichzeitig drastischste Form ist das Burn-out. In einer Studie hat die Techniker Krankenkasse die Ursachen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Jeder siebte Erwachsene klagt über massiven Stress durch die Pflege eines Angehörigen. PROMEDICA PLUS entlastet Betroffene und vermittelt häusliche Betreuungskräfte.

Pflege als Stressfaktor der Generation 60plus

Die Lebensumstände bestimmen die Stressfaktoren. Mit zunehmendem Alter wird für viele Menschen die Betreuung eines Angehörigen, häufig der eigenen Eltern, unweigerlich zum bestimmenden Thema. Das belegt auch die TK-Stressstudie 2016.

Darin nannte die Generation 60plus die Angehörigenpflege als häufigsten Stressfaktor (28 Prozent). Das verwundert kaum. „Einen hilfsbedürftigen Menschen zu betreuen ist ein Fulltime-Job. Und der ist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch extrem anstrengend“, sagt Stefan Bandurowski, Geschäftsführer bei PROMEDICA PLUS und ausgebildeter Krankenpfleger.

Pflegende Angehörige gehen über ihre Grenzen

Wenn Senioren Hilfe im Alltag benötigen, verändert sich auch das Leben der Angehörigen. Denn viele entscheiden sich dazu, die Betreuung zunächst selbst zu übernehmen – neben dem Beruf und der eigenen Familie. Kleinere Hilfestellungen, Besorgungen oder Botengänge lassen sich in den Alltag integrieren.

Doch dabei bleibt es selten. Lässt die körperliche Leistungsfähigkeit der Senioren weiter nach oder treten Krankheiten wie Demenz auf, kommen weitere Aufgaben hinzu: Kochen, Essen, Waschen, Putzen. „Um die Pflege irgendwie zu stemmen, gehen viele Angehörige weit über ihre Grenzen“, so Stefan Bandurowski. Das Stresslevel steigt – und mit ihm das Risiko, an einem Burn-out zu erkranken. Doch die Betroffenen ignorieren die Warnsignale.

Pflichtgefühl überwiegt die Vernunft

Das Pflichtgefühl überwiegt nicht selten die Vernunft. „Vielen Angehörigen fällt es unglaublich schwer, loszulassen. Sicherlich schwingt da auch die Angst mit, einen geliebten Mensch im Stich zu lassen. Sich professionelle Unterstützung zu suchen, ist jedoch kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortungsbewusstsein“, weiß Bandurowski. Denn ein häusliches Betreuungsmodell kann Angehörige gezielt entlasten. PROMEDICA PLUS vermittelt geschulte Betreuungskräfte aus Osteuropa. Sie leben mit den Senioren unter einem Dach und unterstützen diese in allen Lebensbereichen: Haushalt, Körperpflege, Ernährung und Mobilität. So können Angehörige sich auf die schönen Momente mit dem pflegebedürftigen Familienmitglied konzentrieren.

PROMEDICA PLUS vermittelte bereits Betreuungskräfte in 22.000 Haushalte in Deutschland. In der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler ist das Unternehmen durch den Partner Ralph Custor vertreten, der Senioren und Angehörige individuell berät und über die Möglichkeiten der häuslichen Rund-um-Betreuung informiert.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dienstleistungen
Nacht der Vulkane
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0010#
150-jähriges Jubiläum Krupp Verlag
Einzelbuchungen  149180/0
Stellenanzeige Energiemanager und Sozialamt
150 Jahre Krupp Verlag
Empfohlene Artikel
Laden zum Infoabend: Gefäßchirurg Dr. Jens Rudolph und Gefäßassistent Markus Schmitz vom MVZ Gefäßchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler (v.l.).  Foto:Hannah Scosceria
42

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie ein weit verzweigtes Straßennetz ziehen sich unzählige Gefäße durch unseren Körper. Sie versorgen jede einzelne Zelle mit Blut und Nährstoffen. Kommt es zu einem Stau oder gar einer Vollsperrung, kann das drastische Folgen haben. Einen Herzinfarkt zum Beispiel. Oder einen Schlaganfall. Weitaus häufiger führen Durchblutungsstörungen zu krampfartigen Schmerzen beim Gehen....

Weiterlesen

93

Wachtberg. Vor 20 Jahren öffnete die Forum Apotheke im damals neu entstandenen Einkaufszentrum in Wachtberg-Berkum erstmals ihre Türen. Was am 2. Mai 2006 als neue Apotheke im Herzen der Gemeinde begann, ist heute aus dem Wachtberger Gesundheitswesen kaum noch wegzudenken. Seit zwei Jahrzehnten steht die persönliche Beratung der Menschen im Mittelpunkt – unabhängig davon, ob es um ein Rezept, eine akute Erkrankung oder eine langfristige Begleitung in Gesundheitsfragen geht.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Adobe Stock
8357

Eine Woche lang hattet Ihr die Möglichkeit, Eure Lieblingseisdielen im BLICK aktuell-Land zu nominieren und das Ergebnis einfach gigantisch! Ihr habt insgesamt 42 Eisdielen nominiert. Jetzt seid Ihr gefragt: Stimmt in unserem großen Voting für Eure persönliche Lieblingseisdiele ab und unterstützt Euren Lieblingseismacher!

Weiterlesen

Symbolbild.
566

Köln. Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A555 am 9. Juli, bei dem ein 32-jähriger Lamborghini-Fahrer tödlich verletzt wurde, ist die Polizei weiterhin auf der Suche nach Zeugen. Der 33-jährige Beifahrer des Fahrzeugs befindet sich nach wie vor in medizinischer Behandlung im Krankenhaus.

Weiterlesen