Wirtschaft | 31.08.2018

-Anzeige- Antikes, Erlesenes, Seltenes und Kostbares gelangt teilweise über Köln in die Quellenstadt Bad Breisig

Wie der Fernseh-Quotenhit „Bares für Rares“ seine Kreise zieht!

Vor einem wundervollen Spiegel in ihrem gemeinsamen Laden EckeBoedikerweg/Koblenzerstraße: Lennart Neumann und Julian Schmitz-Avila (rechts), bekannt als sympathischer Händler in dererfolgreichen ZDF-Nachmittagsserie „Bares für Rares“. Fotos: KMI

Bad Breisig. Julian Schmitz-Avila ist bekannt als einer der Händler der ZDF Trödel-Show „Bares für Rares“. Kürzlich hat er gemeinsam mit seinem Bruder Lennart Neumann in Bad Breisig im Boedikerweg/Ecke Koblenzerstraße den Laden „Rheinland Antik“ eröffnet. Diejenigen Autofahrer, die der tägliche Weg zur Arbeit durch Bad Breisig führt, haben vor einigen Wochen bestimmt mit Freude zur Kenntnis genommen, dass das lange leerstehende ehemalige Restaurant endlich von der Bildfläche verschwunden ist. Das an sich schöne Ladenlokal ist aus dem Dornröschenschlaf erweckt worden und bietet auf über 200 qm Antikes und Erlesenes.

Der Laden ersetzt die Kunsthandels - Dependance seines Vaters in Bamberg, die Julian Schmitz-Avila bis vor kurzem geführt hatte. „Dem Vater haben wir eigentlich alles zu verdanken“, berichten beide Brüder - oder besser gesagt Stiefbrüder, „Von ihm haben wir alles gelernt, und wir sind ihm heute noch dankbar, dass er uns in unserer Kindheit auf den Urlaubsreisen eher zu französischen Flohmärkten als zum Strand geschleppt hat“, ergänzen Julian Schmitz-Avila und Lennart Neumann. Vater Dr. Thomas Schmitz-Avila, in dessen Fußstapfen die beiden getreten sind, ist ein Top-Kunsthändler, spezialisiert auf das Beste an Möbeln, was Barock, Rokoko, Klassizismus oder Biedermeier zu bieten haben.

„Bares für Rares“

Für den „Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila ist das alte Walzwerk in Köln-Pulheim, wo die Trödel-Show produziert wird, von Bad Breisig aus

natürlich weitaus besser zu erreichen, als von Bamberg. Bei über 90 Drehtagen im Jahr bedeutet das viel weniger Kilometer für Hin- und Rückfahrten und natürlich auch weniger Hotelübernachtungen. Außerdem freut er sich genauso wie sein Bruder darüber, in Bad Breisig zu arbeiten. Die Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt haben sie bewusst mit dem Namen „Rheinland Antik“ und einem speziellen Logo mit Elementen der Wappen von Rheinland-Pfalz und Bad Breisig ausgedrückt.

Wenn Julian Schmitz-Avila als Händler bei Bares für Rares Dinge ankauft, gelangen diese via Köln in den Bad Breisiger Laden. Bestes Beispiel ist die Bronzefigur „Die Bettlerin von Pont des Arts“, die er von der Bad Breisiger Malerin Liesegard Freiland ersteigerte. Weil Experten und Händler in der ZDF-Serie getrennt arbeiten, wusste Julian Schmitz-Avila gar nicht, dass er ein Kunstwerk aus Bad Breisig erwarb. Zu sehen ist die Bronzefigur übrigens im Laden nicht mehr, denn es fand sich schnell ein Abnehmer. Durch „Bares für Rares“ erweitert sich das Angebot von Lennart Neumann und Julian Schmitz-Avila ständig, weil dort nicht nur Antikes und Kunst angeboten wird, sondern auch Originelles. Beide Brüder warten darauf, dass der von Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch angekündigte Abriss des rosafarbigen Abbruchhauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite neben dem Bahnhof in naher Zukunft umgesetzt wird. Außerdem soll das Bahnhofs-Umfeld auf der anderen Straßenseite ja auch attraktiver gestaltet werden.

Beide Händler-Brüder wollen sich auch etwas einfallen lassen, um die Spaziergänger der Bad Breisiger Rheinpromenade in ihren Antik-Laden zu locken.

Auch da kann über Julian Schmitz-Avila die Attraktivität von „Bares für Rares“ im Hintergrund genutzt werden, ist die Trödelshow doch die erfolgreichste ZDF-Nachmittagsserie, die es je gab.

Wer selbst einmal einen Blick in den außergewöhnlichen Laden werfen möchte, kann dies mittwochs bis freitags von 11 - 18 Uhr und samstags von 11 - 15 Uhr oder nach Vereinbarung. Zu älteren Herrschaften, die nicht mehr gut zu Fuß sind und gerne etwas schätzen lassen wollen, kommen die Händler auch gerne nach Hause. KMI

Wie der Fernseh-Quotenhit „Bares für Rares“ seine Kreise zieht!

Der neue Laden ist ein Schmuckstück geworden.Foto: Schmitz-Avila

Der neue Laden ist ein Schmuckstück geworden.Foto: Schmitz-Avila

Wie der Fernseh-Quotenhit „Bares für Rares“ seine Kreise zieht!

Vor einem wundervollen Spiegel in ihrem gemeinsamen Laden Ecke Boedikerweg/Koblenzerstraße: Lennart Neumann und Julian Schmitz-Avila (rechts), bekannt als sympathischer Händler in der erfolgreichen ZDF-Nachmittagsserie „Bares für Rares“. Fotos: KMI

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