Allgemeine Berichte | 02.03.2022, 09:12 Uhr

Kreis Ahrweiler bringt Gewässerwiederherstellungs-Konzept auf den Weg

Flut: Wie geht es weiter an der Ahr und ihren Nebenflüssen?

Kreis Ahrweiler. Wie geht es weiter an der Ahr und ihren Nebenflüssen? Welche Schritte und Maßnahmen sind erforderlich, um die in weiten Teilen durch die Flutkatastrophe zerstörten oder veränderten Gewässerstrukturen wiederherzustellen? Der Kreis- und Umweltausschuss (KUA) wird dazu in einer außerordentlichen Sitzung am 7. März über den Vergabevorschlag zur Erstellung eines Gewässerwiederherstellungs-Konzepts beraten und dieses auf den Weg bringen. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

Im Oktober hatten sich die Mitglieder der Hochwasserpartnerschaft Ahr darauf verständigt, ein regionales, länderübergreifendes Hochwasservorsorge-Konzept Ahr zu erstellen. Ein erster Schritt dahin ist die Entwicklung eines Wiederherstellungskonzeptes. Es legt fest, wo und in welcher Form die zum Teil erheblich zerstörten oder veränderten Gewässerstrukturen wieder aufgebaut werden müssen, um Gefahren zu beseitigen und um den Abfluss und die Gewässerstrukturen zu verbessern. Dies erfolgt insbesondere in Hinblick auf die Wiederherstellung der Gewässerökologie, die Schaffung von Rückhaltefunktionen sowie die Schaffung von Abflussflächen in besiedelten Bereichen.

Da die Aufstellung des Wiederherstellungskonzepts für die gesamte Ahr und ihrer Nebengewässer jedoch nicht im gewünschten Zeitraum von einem Jahr umsetzbar ist, sprach sich der KUA in seiner Sitzung vom 18. Januar 2022 dafür aus, fünf Einzel-Abschnitte zu bilden: sie umfassen die Städte Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie die Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau. In der Verbandsgemeinde Adenau wurde zusätzlich ein weiterer Teilabschnitt gebildet, da es hier neben der Ahr mit dem Adenauer Bach, dem Trierbach und dem Nohner Bach weitere Gewässer II. Ordnung gibt, die aufgrund ihrer Länge gesondert betrachtet werden müssen.

Vorgesehen ist, für diese Abschnitte entlang der Ahr einzelne Konzepte durch verschiedene Ingenieurbüros zeitgleich erstellen zu lassen. Ein weiteres Büro soll die jeweiligen Einzelkonzepte zu einem Gesamtkonzept zusammenführen, sodass bei der Umsetzung ein einheitliches Vorgehen sichergestellt wird. Der Verwaltung liegen jetzt entsprechende Angebote von Ingenieurbüros für die einzelnen Abschnitte vor. Diese Büros sind bereits aktuell oder waren in der Vergangenheit in den betreffenden Bereichen tätig und verfügen über Ortskenntnisse, die für die Konzepterstellung wichtig sind.Pressemitteilung

Kreis Ahrweiler

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Rund ums Haus Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Michelsmarkt Andernach
Hallenbad- und Saunasaison
Gärtner (m/w/d)
Tag der offenen Tür Freiwillige Feuerwehr Kripp
Dorffest Bad Bodendorf
Anzeige Heide blüht
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Abordnung mit Dreigestirn der KG,,Bunte Kuh“ Walporzheim
526

Rech. Am Sonntag, den 20. September 2026, fand in Rech der traditionelle Winzerfestumzug statt. Und auch wenn der Himmel zunächst noch einige Regentropfen bereithielt, meinte es der Wettergott pünktlich zum Start des Festzuges gut mit den Teilnehmern und Zuschauern: Der Regen hörte auf und der Winzerfestumzug konnte bei trockener Witterung starten.

Von Hardy Mies aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen