DB Regio bessert auf der rechten Rheinstrecke nach
Zug-Chaos auf rechter Rheinseite: Proteste zeigen erste Wirkung
Region. Seit dem 15. August verkehrt auf der rechten Rheinseite auf der Schiene für 5 Wochen nur noch die RB 27, der komplette RE 8 ist im Ausfall um anteilig die betriebliche Situation bei DB Regio NRW zu lindern und zu stabilisieren.
Der Start in dieses halbierte Betriebsprogramm verlief besser als befürchtet:
-Am Montag den 15. August, brachte eine Signalstörung den Frühverkehr Richtung Koblenz durcheinander.
-Die größten Auswirkungen mit sehr hohen Verspätungen und Zugausfällen hatte am Montag um die Mittagszeit eine extern verursachte Streckensperrung bei Neuwied.
-Bei mehreren Fahrten fehlte über den ganzen Tag die zweite Fahrzeugeinheit, so dass die bestellte Kapazität nicht zur Verfügung stand.
-Die meisten Züge der RB 27 fuhren tatsächlich recht nah am Fahrplan.
-Am zweiten Betriebstag sind bis mittags keine größeren Störungen eingetreten.
-Belastbare Informationen zur Auslastung der Züge liegen jedoch noch nicht vor.
Die nachträglichen Verbesserungen am Ursprungsprogramm kommen den Fahrgästen zu Gute:
-Kurzfristig hat die DB Regio NRW einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen für den RE 8 einrichten können, der in der ersten Woche zum Einsatz kommen wird und bei den Zugausfällen am Montag unterstützend zum Einsatz kam.
-Ab der zweiten Woche wird der baubedingte Pendel der RB 28 von Niederlahnstein über Neuwied bis nach Linz am Rhein verlängert. Der bestehende SEV nach Bad Honnef wird angepasst und erhält in Linz geeignete Übergänge.
-Für den Schülerverkehr wurde ein besonderer Busersatz bis nach Bonn-Beuel eingerichtet.
Entsprechende Fahrpläne werden durch DB Regio NRW veröffentlicht.
Weiterhin offen ist die Forderung, den Regionalexpress RE 8 mindestens zu den Hauptverkehrszeiten weiterfahren lassen. Viele Fahrgäste haben wegen der bisherigen schlechten Qualität der erbrachten Leistung schon resigniert und nutzen alternative Mobilitätsmöglichkeiten. Da zahlreiche Kinder und Jugendliche aus dem Norden des Kreises Neuwied Schulen in NRW besuchen, wird der Schülerverkehr genau beobachtet werden.
Verbandsvorsteher Landrat Hallerbach: „Unsere Proteste und Aktivitäten führen zu ersten sichtbaren Verbesserungen am ursprünglichen Radikalkonzept der DB Regio NRW. Mein Dank gilt den Menschen, die dies jetzt umgesetzt haben oder umsetzen. Gerade den Menschen im Betriebsdienst der RB 27 wird jetzt viel abverlangt, da der ganze Frust der Fahrgäste hier aufläuft. Weitere nötige Maßnahmen sind der Einsatz der Coradia-Continental-RE8-Fahrzeuge auf der RB 28 und eine Verlängerung nach Norden über Linz hinaus bis nach Troisdorf, um dort Anschlüsse nach Köln zu bekommen.“
Verbandsdirektor Thorsten Müller: „Ein annehmbarer Start dieser 5 Wochen mit den eingeführten und angekündigten Verbesserungen verpflichtet die DB Regio NRW auch alle weiteren Tage sich um eine akzeptable Mobilität seiner Fahrgäste zu kümmern. Erste Rückmeldungen aus dem Jahresfahrplan 2023 zeigen, dass die unternehmerische Schwäche der DB Regio NRW wohl auch nach den 5 Wochen Ausfall RE 8 nicht gelöst sein wird.“
Der SPNV-Nord empfiehlt den Fahrgästen, sich vor der Fahrt immer über die digitalen Fahrplanauskünfte zur aktuelle Lage zu informieren.
Pressemitteilung SPNV-Nord
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