Die Koblenzer Lions Clubs sorgen dafür, dass die Spenden direkt bei den Menschen im Ahrtal ankommen

Ahrtal: Finanzielle Hilfe für Flutbetroffene

Ahrtal: Finanzielle Hilfe für Flutbetroffene

Achim Schellong (Kaufm. Leiter Vulkatec), Jürgen Kuhn und Jürgen Scholz (Lions Förderverein), Dr. Nicolai von Roenne (Geschäftsführer Vulkatec), Julia Jäger (Vertriebsmitarbeiterin Vulkatec), Günter Hilger (Lions Förderverein)

29.12.2021 - 14:47

Kretz. Nach Bekanntwerden der Flutkatastrophe im Ahrtal hat die Firma Vulkatec aus Kretz unverzüglich mit Nutzfahrzeugen und Radladern an der Beseitigung von Geröll, Schutt und Abfall mitgewirkt. Im August 2021 hat Vulkatec bereits an den Förderverein der vier Koblenzer Lions Clubs (Koblenz und Vallendar) eine erste Spende über 5.000 Euro zur Flutopferhilfe geleistet. Im Dezember 2021 erfolgte durch den Geschäftsführer Dr. Nicolai von Roenne dann eine erneute Scheckübergabe in Höhe von 10.000 Euro. Das Geld geht ebenfalls an den gemeinsamen Lions Förderverein, Lions Koblenz-Vallendar, zur Unterstützung und direkten Hilfe von Flutopfern.


Die vier Lions Clubs (Lions Club Koblenz, Lions Club Koblenz-Rhein/Mosel, Lions Club Koblenz, Sophie von La Roche und Lions Club Vallendar) waren unmittelbar nach der Flutkatastrophe mit einem Versorgungszelt am Bahnhof in Ahrweiler vor Ort, um die Menschen im Ahrtal zu versorgen und zu unterstützen. Alle eingehenden Spenden wurden und werden zielgerichtet und direkt an wirklich Betroffene der Flutkatastrophe weitergeleitet. Die vier Lions Clubs haben dazu eine eigene Blaulichtgruppe eingerichtet, die im Ahrtal zwischenzeitlich eng vernetzt ist und jeden Antrag auf Hilfe schnell und unbürokratisch prüft und zur Auszahlung bzw. Hilfe freigibt. Mittlerweile haben die Lions in enger Zusammenarbeit mit der Tafel Koblenz bereits über 1,1 Millionen Euro an Geld- und Sachspenden erzielt. Die Hilfe der Lions soll über die nächsten Jahre nachhaltig für das Ahrtal und die Menschen in der Region erbracht werden.

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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