Allgemeine Berichte | 23.12.2021

Austausch zwischen DEHOGA und der Kreisverwaltung Ahrweiler

Ahrtal: Wie sind die Perspektiven für den Tourismus und das Gastgewerbe?

Das Ahrtal vor der Flut: Wie sieht die Perspektive des Gastgewerbes aus? Foto: ROB

Kreis Ahrweiler. Wie sieht der Baugenehmigungsprozess aus? Gibt es bauliche Sperrzonen? Wie sieht das Hochwasserschutzkonzept aus? Um diese und weitere Fragen ging es beim Austausch zwischen der Kreisverwaltung Ahrweiler und dem DEHOGA Rheinland-Pfalz. Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL konnte neben vielen Gastronomen und Hoteliers aus dem Ahrtal auch DEHOGA Präsident Gereon Haumann, DEHOGA Landesgeschäftsführerin Anna Roeren-Bergs und den Kreisvorsitzenden des DEHOGA Ahrweiler Günter Uhl, begrüßen.

„Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige im Kreis Ahrweiler. Wir werden daher alles in unserer Macht stehende unternehmen, um den vielen betroffenen Gastgewerbebetrieben zu helfen“, so Gies. In einer Blitzumfrage unter den Anwesenden stellte sich heraus, dass erst zwei Betriebe einen Bauantrag stellen konnten. Präsident Gereon Haumann wird daher nochmals einen Appell an die Landesregierung richten, dass für die Hotel- und Gastronomiebetriebe ein einzelbetriebliches Beratungsprogramm für die Tourismusbranche aufgelegt werde. Die bisherigen Programme und die Wiederaufbauhilfe bedürfen einer Erweiterung.

„Wir müssen die Chance nutzen, einen bestmöglichen Neu-Aufbau des touristischen Angebots an der Ahr zu realisieren. Dazu benötigen die Gastgeber bestmögliche Beratung von unseren Experten der cbg Beratung GmbH“, betont Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz.

Auch die Überbrückung von Umsatzausfällen müsse verlängert werden. Diese Forderung an die Bundes- und Landespolitik erhielt die volle Unterstützung von Gies. Bislang ist diese nur sechs Monate vorgesehen und würde im Januar 2022 auslaufen. „Viele Betriebe haben in den vergangenen Monaten unendlich viele Arbeitsstunden in den Wiederaufbau ihrer Betriebe investiert. Im Februar kann dennoch trotz der herausragenden Aufbauleistung niemand direkt wieder Geld verdienen. Unabhängig von dieser ohnehin saisonal schwierigen Lage werde ich mich dafür einsetzen, dass die Überbrückung von Umsatzausfällen verlängert wird“, so Gies. Auch hier steht der DEHOGA an der Seite des Kreises.

Viele weitere Fragen konnten direkt vom Bauamt, dem Aufbaustab und der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung geklärt werden. Auch die große Anteilnahme und Verbundenheit anderer Gastgewerbebetriebe habe Gies sehr beeindruckt – und das nach den kräftezehrenden Pandemie-Monaten. Mit einer deutschlandweiten Spendenaktion hatte der DEHOGA alle Hoteliers, Gastronomen und Partner der Branche zur Solidarität mit den gastgewerblichen Unternehmern aufgerufen, die von der Flutkatastrophe im Sommer 2021 betroffen waren.

Es soll nicht bei diesem einmaligen Austausch bleiben. DEHOGA und Kreisverwaltung haben bereits weitere Punkte der Zusammenarbeit fest vereinbart. „Schließlich ist und bleibt der Tourismus ein enorm wichtiger Faktor in unserer Region. Tourismus schafft Arbeit und er schafft wirtschaftlichen Aufschwung. Deswegen war es genau richtig, dass wir heute zusammen gekommen sind und Ihnen hoffentlich auch die eine oder andere Perspektive geben konnten“, so Horst Gies abschließend.

Pressemitteilung Kreis Ahrweiler

Erster Kreisbeigeordneter Horst Gies MdL (4.v.r.), DEHOGA Präsident Gereon Haumann (vordere Reihe 3.v.l.), Kreisvorsitzender DEHOGA Ahrweiler Günther Uhl (vordere Reihe 2.v.l.) und Kreiswirtschaftsförderer Tino Hackenbruch (1.v.l.) mit Gastgebern aus dem Ahrtal und Vertretern der Kreisverwaltung Ahrweiler. Foto: Bernhard Risse/Kreisverwaltung Ahrweiler

Erster Kreisbeigeordneter Horst Gies MdL (4.v.r.), DEHOGA Präsident Gereon Haumann (vordere Reihe 3.v.l.), Kreisvorsitzender DEHOGA Ahrweiler Günther Uhl (vordere Reihe 2.v.l.) und Kreiswirtschaftsförderer Tino Hackenbruch (1.v.l.) mit Gastgebern aus dem Ahrtal und Vertretern der Kreisverwaltung Ahrweiler. Foto: Bernhard Risse/Kreisverwaltung Ahrweiler

Das Ahrtal vor der Flut: Wie sieht die Perspektive des Gastgewerbes aus? Foto: ROB

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