Der Friedhof in Ahrweiler wurde durch die Flut stark beschädigt

Ahrtorfriedhof: Gärtner engagieren sich ehrenamtlich

Nun kamen 20 Gärtner aus Nordrhein-Westfalen, der Eifel und der Grafschaft um hier erneut anzupacken - zum insgesamt fünften Mal

21.09.2022 - 16:59

Ahrweiler. Am Samstag, 17. September 2022, dem Tag des Friedhofs, stand der Friedhof am Ahrtor in Bad Neuenahr-Ahrweiler im Fokus ehrenamtlicher Arbeiten. Dieser Friedhof wurde durch die Flutkatastrophe im letzten Jahr mit besonders stark geschädigt und war über zwei Meter vom Wasser überschwemmt. Unterspülte und weggeschwemmte massive Grabmäler, Holzkreuze, Grableuchten aber auch fehlende Grabbepflanzungen zeigen heute noch ein Bild vom Chaos. Um hier in machbaren Schritten eine Verbesserung herbei zu führen, haben sich rund 20 Gärtner aus NRW, der Eifel und Grafschaft-Gelsdorf unentgeltlich zu einem großen Arbeitseinsatz vernetzt und gehandelt. Dieses ehrenamtliche Team führte nun schon die 5. Gemeinschaftsaktion durch.

Neu und nicht wiederkehrend war, dass 20 Grabstellen auf Wunsch der Nutzungsberechtigten kostenfrei von den ehrenamtlichen Fachkräften wieder gärtnerisch hergerichtet wurden. Diese einmalige Aktion für private Grabstätten galt besonders den weniger betuchten Hinterbliebenen, die aus eigener Kraft nicht dazu in der Lage waren. Einzelne haben durch die Flut Angehörige/Freunde und viele ihr Hab und Gut verloren. Im Ahrtal sind die Menschen natürlich zur Zeit noch mit Aufbauarbeiten stark beschäftigt.

Zusätzlich ersetzte das „Gärtnerteam NRW für Ahrweiler“ den Sommerflor gegen eine Winterbepflanzung bei den Priestergräbern, Gemeinschaftsanlagen und weiteren Ehrengräbern.

1.000 Heidepflanzen wie Calunen, Eriken und anderen winterharte Zierpflanzen, sowie Pflanzerde wurden vom Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur (Vffk) gesponsert.

Der Arbeitseinsatz fand in Zusammenarbeit des Kuratoriums Immaterielles Kulturerbe Friedhof und der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH statt.

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juergen mueller:
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juergen mueller:
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K. Schmitt:
Ständig dieser Ärger und diese Diskussionen mit den Bussen. Zum Glück wohne ich auf dem Dorf, da hat man damit nicht viel Probleme. Es fahren ja eh nur vier Stück am Tag....
germät:
Ja, Herr Landrat Dr. Alexander Saftig, da soll das neue Ticket für volle Busse sorgen!?. Ich glaube es nicht, wenn Stadtfahrten bis zu 30 Minuten dauern. Im Übrigen ist es schon besorgniserregend, wie manche Fahrerinnen/Fahrer ihr Gefährt durch die Gegend steuern!...
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