Allgemeine Berichte | 10.11.2021

Bundesverkehrsministerium und Verein investieren fast 30.000 Euro

Bendorf: Hohe Bundesförderung für die Brexbachtalbahn

Bundesverkehrsministerium und Verein investieren fast 30.000 Euro in moderneste Kommunikation an der Strecke.Foto: privat

Bendorf. Hohe Erwartungen stellte die Weltgemeinschaft an die verantwortlichen Regierungsvertreterinnen und -vertreter bei der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Glasgow. Die Queen mahnte, es ist Zeit zu handeln, statt nur zu reden. Echter Klimaschutz beginnt aber immer vor Ort bei jedem selbst, so wie es die Aktiven des Brexbachtalbahn e.V. mit ihrem Engagement zur Reaktivierung der Strecke seit Jahren vormachen. Hier wird nicht verhandelt, sondern gehandelt und das mit Erfolg. Weil für einen Bahnbetrieb hohe sicherheitsrelevante Standards gelten, nimmt zuverlässiger Zugfunk eine zentrale Stellung ein. Er sichert die Kommunikation der mobilen mit der stationären Infrastruktur. Da aber nicht überall ein störungsfreier Mobilfunkempfang gewährleistet ist, wird er durch Nutzung weiterer Frequenzen verbessert. Das ist für die Brexbachtalbahn, die durchweg in einem Tal mit insgesamt sieben Tunnels verläuft, ein wichtiges Kriterium. Durch den Wechsel vom analogen Zugfunk auf den digitalen Zugfunk Global System for Mobile Communications-Rail (GSM-R) steht heute ein digitales Mobilfunksystem zur Verfügung, das auf dem weitverbreiteten Mobilfunkstandard GSM aufbaut, jedoch für die Verwendung bei den Eisenbahnen erweitert wurde. Es gewährleistet eine störungsfreie Kommunikation im Bahnbetrieb und hohe Sicherheit, da es von anderen Netzen nicht beeinflussbar ist. Auch die gezielte Kontaktaufnahme z.B. zum zuständigen Fahrdienstleiter oder Gruppenkommunikation ist problemlos möglich. Mit der Umrüstung der GSM-R-Kommunikations-Endgeräte leisten Bahnverkehrsunternehmen ebenso wie Eisenbahnvereine also einen wichtigen Beitrag dazu, die Mobilfunkversorgung an den Schienenwegen deutlich zu verbessern. Da eine GSM-R-Ausrüstung Bestandsschutz genießt, können weder der Gesetzgeber noch die Aufsichtsbehörde oder DB Netz ohne Weiteres eine Umrüstung der Geräte auf Kosten der Betreiber verlangen. Der Bund fördert daher sowohl Nachrüstung und, wenn notwendig, den Tausch oder auch die Neuanschaffung mit Höchstbeträgen, die in aller Regel eine zu 100% -Förderung der Umrüstung bedeuten. Durch diese Förderung fällt das schutzwürdige Interesse der Fahrzeugbetreiber gegenüber einer Umrüstungspflicht weg, da sie keinen finanziellen Schaden haben. Das gilt auch für den Verein Brexbachtalbahn mit seinem vereinseigenen SkL-Streckenfahrzeug. Matthias Ress, Vorstand für Digitalisierung und Kommunikation im Verein, nahm sich des Projektes GSM-R an und stellte den Förderantrag. Diese Woche nun konnte das Gerät eingebaut und mit Erfolg getestet werden. Die Maßnahme wurde über das Eisenbahnbundesamt beantragt und vom Bundesverkehrsministerium genehmigt. Mit allen vereinseigenen Leistungen, die mit der Förderung berücksichtigt und verrechnet werden, konnten so jetzt fast 30.000 Euro in die Sicherheit der Brexbachtalbahn investiert werden.

Bundesverkehrsministerium und Verein investieren fast 30.000 Euro in moderneste Kommunikation an der Strecke.Foto: privat

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