Geht es nach dem Eifelquerbahn-Verein könnte auf der Strecke bald Wasserstoff transportiert werden.
Eifelquerbahn: In Kaisersesch läuft der Streckenfreischnitt
Kaisersesch. Dem aufmerksamen Beobachter dürfte es bereits aufgefallen sein: Seit einigen Wochen laufen die Vegetationsarbeiten an den seit mehreren Jahren stillgelegten Gleisanlagen am aktuellen Endhaltepunkt der Eifelquerbahn in Kaisersesch. Wer sich jetzt allerdings in westliche Richtung des alten Bahnsteigs der Touristikfahrten zwischen Kaisersesch und Gerolstein begibt, läuft in die falsche Richtung, denn die aktuellen Arbeiten finden östlich des Bahnhofs statt.
Während die DB Netz AG weiterhin jedwede Gespräche über einen ehrenamtlichen Freischnitt des Streckenabschnitts der Eifelquerbahn zwischen Kaisersesch und Gerolstein durch den Eifelquerbahn-Verein verweigert, hat die Stadt Kaisersesch als Eigentümerin umgehend grünes Licht gegeben für einen Freischnitt des sogenannten „Industriestammgleis“ zum Gewerbegebiet bei Eulgem, welches östlich des Bahnhofs Kaisersesch abzweigt, freut sich der Vorsitzende des Eifelquerbahn-Vereins, Jens Wießner. Doch wozu das Ganze, wird der Gleisanschluss doch seit gut 15 Jahren nicht mehr genutzt?!
„Die Verkehrswende kann nur mit entsprechender Infrastruktur gelingen und in Kaisersesch haben wir das große Glück, dass diese noch vorhanden ist. Das hat man auch in der Holzindustrie erkannt, die an Transporten mit der Bahn interessiert ist und den Kontakt zu uns gesucht hat. Wir versuchen hier zu unterstützen, so gut es geht“, so Jens Wießner. In einem ersten Schritt erfolgt nun der ehrenamtliche Freischnitt des mehr als drei Kilometer langen Anschlussgleises durch die Mitglieder des Eifelquerbahn-Vereins. Im Anschluss soll eine Bestandsaufnahme des Gleiszustandes erfolgen. Dabei kann man von Seiten des Eifelquerbahn-Vereins auch auf die Unterstützung der befreundeten Vereine aus Hunsrück und dem Brexbachtal zählen.
„Sowohl von Seiten der IG Nationalparkbahn Hunsrück-Hochwald e. V. als auch dem Brexbachtalbahn e. V. hatten wir bereits Besuch in Kaisersesch. Wir freuen uns sehr über den regen Erfahrungsaustausch als auch die tatkräftige Unterstützung, verfolgen wir doch alle das gleiche Ziel“, so der Vorsitzende des Eifelquerbahn-Vereins. Doch noch liegt ein gutes Stück Arbeit vor den Aktiven des Eifelquerbahn-Vereins, aber man erzielt gute Fortschritte bei den Arbeitseinsätzen und so kommt man dem Streckenende beim ehemaligen Glunz-Spannplattenwerk immer näher. Weitere Unterstützung ist dabei jederzeit willkommen, daher veröffentlicht der Verein die Termine zu den Arbeitseinsätzen auch auf seiner Homepage unter www.eifelquerbahn.com/veranstaltungen .
Neben den Holztransporten sieht man von Seiten des Eifelquerbahn-Vereins aber noch eine weitere Nutzungsmöglichkeit für das Industriestammgleis, und zwar in Verbindung mit dem SmartQuart Projekt in Kaisersesch. Der dort produzierte grüne Wasserstoff könnte so direkt mit der Bahn abtransportiert oder zur Betankung der ab Ende 2024 zum Einsatz kommenden Triebwagen mit Wasserstoffantrieb genutzt werden.
Pressemitteilung
Eifelquerbahn e. V.
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