Allgemeine Berichte | 28.11.2025

Geh- und Radwegbrücke nimmt Form an: Tonnenschwere Pfeiler eingehoben

Ein Stahlkoloss verbindet Koblenzer Stadtteile: Brückenbau im Zeitplan

Im Baufeld auf der Goldgrube-Seite ist der Verlauf der zukünftigen Rampe bereits gut zu erkennen. Fotos: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

Koblenz. Der Bau einer neuen Geh- und Radwegbrücke wird zukünftig die Koblenzer Stadtteile Rauental und Goldgrube miteinander verbinden.

Dieses Millionenprojekt, das seit Anfang des Jahres in Arbeit ist, hat kürzlich einen bedeutenden Fortschritt gemacht.

Mit Hilfe eines Mobilkrans wurden auf beiden Seiten der zukünftigen Brücke jeweils aus zwei Teilen bestehende V-Pfeiler aus Stahl montiert.

Diese Pfeiler, die pro Seite etwa 25 Tonnen wiegen, wurden von einer belgischen Spezialfirma verschraubt und anschließend verschweißt. Sie werden als zentrale Träger der zukünftigen Brücke dienen.

Während die Pfeiler in der Goldgrube und im Rauental installiert wurden, schreiten die Arbeiten an der Rampe auf der Goldgrube-Seite weiter voran. Laut Dr.-Ing. Kai Mifka, dem Leiter des Tiefbauamtes, sind die Vorbereitungen für das Traggerüst nahezu abgeschlossen. Auf der Rauentaler Seite sollen im Dezember die Stützen der Rampe errichtet werden. Die Vorbereitungen für den Einhub des Überbaus, der sich über zwölf Gleise der Deutschen Bahn erstrecken wird, beginnen voraussichtlich im März 2026. Bereits im Februar 2023 mussten die notwendigen Sperrpausen der Bahnstrecke für den Einhub des Überbaus angemeldet werden, um in die Betriebsplanung der Bahn aufgenommen werden zu können.

Im Zuge der vorbereitenden Arbeiten werden Anpassungen an den Oberleitungen der Bahnstrecke durchgeführt, um die Montage der erforderlichen Hilfsgerüste zu ermöglichen. Diese Gerüste dienen als temporäre Auflager der Überbauteile und als Arbeitsplattform für die Schweiß- und Beschichtungsarbeiten, die nach dem Einhub folgen werden.

Der Bau der Brücke verläuft derzeit nach Plan, mit einer voraussichtlichen Fertigstellung im Winter 2026/2027. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro, wobei etwa 16 Millionen Euro auf den Brückenbau und die notwendigen Bahnsicherungsleistungen entfallen.

Detaillierte Informationen und visuelle Darstellungen des Projekts können online unter koblenz-baut.de/raugold abgerufen werden. Anfragen zum Projekt können an koblenzbaut@stadt.koblenz.de gerichtet werden. BA

Für die neue Geh- und Radwegbrücke zwischen den Koblenzer Stadtteilen Goldgrube und Rauental wurden dieser Tage tonnenschwere V-Pfeiler eingehoben, die zukünftig als Brückenpfeiler dienen werden.

Für die neue Geh- und Radwegbrücke zwischen den Koblenzer Stadtteilen Goldgrube und Rauental wurden dieser Tage tonnenschwere V-Pfeiler eingehoben, die zukünftig als Brückenpfeiler dienen werden.

Während im Vordergrund die Schweißarbeiten am gerade eingehobenen V-Pfeiler im Rauental gerade erst beginnen, sind in der Goldgrube die Arbeiten bereits weiter fortgeschritten.

Während im Vordergrund die Schweißarbeiten am gerade eingehobenen V-Pfeiler im Rauental gerade erst beginnen, sind in der Goldgrube die Arbeiten bereits weiter fortgeschritten.

Die neuen V-Pfeiler wurden in Millimeterarbeit von einem Mobilkran eingehoben.

Die neuen V-Pfeiler wurden in Millimeterarbeit von einem Mobilkran eingehoben.

Auch abseits der neuen V-Pfeiler laufen die Arbeiten, wie hier an der neuen Rampe in der Goldgrube derzeit auf Hochtouren.

Auch abseits der neuen V-Pfeiler laufen die Arbeiten, wie hier an der neuen Rampe in der Goldgrube derzeit auf Hochtouren.

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Im Baufeld auf der Goldgrube-Seite ist der Verlauf der zukünftigen Rampe bereits gut zu erkennen. Fotos: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

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