Allgemeine Berichte | 03.08.2018

29. Schützentour der Feldkirchener Schützengilde und Freunde

Fünf erlebnisreiche Tage im Schwarzwald

Die lustige Reisetruppe ist auf der Glasmännlehütte voll in ihrem Element.Dirk Schmidt

Neuwied-Feldkirchen. Die diesjährige Tour führte die Feldkirchener Schützen in den Schwarzwald mit Unterkunft in Alpirsbach. Die Reiseleitung Erwin und Werner Jakobs sowie Birgit Schachner hatten sich wieder ein gutes Programm ausgedacht, sodass bei der Gruppe keine Langeweile aufkam.

Schnell war man am Ziel und nach der Zimmerverteilung, stand bereits der erste Programmpunkt an, eine Führung durch das Alpirsbacher Brauereimuseum, in dem man Tradition und handwerkliche Braukunst kennenlernte. Im Anschluss an die doch trockenen Vorträge konnte man dann die Biere der Neuzeit probieren.

Am nächsten Tag war erster Halt in Freudenstadt, wo man sich einen kleinen Eindruck von den Besonderheiten dieser schönen Stadt machen konnte, denn schon bald war Weiterfahrt in Richtung Baiersbronn geplant. Ab hier hieß es, der Berg ruft – und hierfür hatte man die Glasmännlehütte mit ihren 777 m Höhe ausgesucht.

Dazu setzten sich einige in die Seilbahn, andere gingen zu Fuß und der Rest ließ sich bequem mit Elektro-Bussen hinaufbefördern. Dort oben verbrachte man den Nachmittag in geselliger Runde und wurde später auch wieder von den E-Bussen abgeholt.

Für den kommenden Tag hatten die Planer eine Schifffahrt in Straßburg geplant, um die Stadt einmal vom Wasser her kennenzulernen. Jedoch gab es in der Nacht ein Unwetter, und kein Schiff durfte ablegen, da aus Wasser Hochwasser wurde.

Spontane Umplanung des Programms

So blieb den Machern nichts anderes übrig, als den Tag neu zu planen. Man fuhr an den Titisee, was letztendlich auch jedem gefallen hatte, denn hier war Traumwetter.

Am Nachmittag besichtigten sie dann noch Schloss Eberstein, hoch über Gernsbach an der Murg gelegen. Bei Kuchen und Kaffee, sowie einen tollen Weitblick konnte man sich herrlich von der Sonne verwöhnen lassen.

Für den letzten Tag hatte man sich etwas besonderes ausgedacht, die Schützen konnten sich den Thyssenkrupp-Testturm ganz aus der Nähe ansehen, und wer wollte, konnte auch hinauffahren. In 64 Tagen fertiggestellt, ist er aus 232 m Höhe für die Besucher zugänglich. Bei gutem Wetter hat man eine grandiose Aussicht bis zu den Alpen.

Anschließend hatte die Gruppe einen längeren Aufenthalt in Rottweil mit seiner historischen Altstadt eingeplant.

Der Abschluss bildete der Ort Schramberg, wo an diesem Nachmittag hunderte von Oldtimern, von ganz alt und ganz teuer, bis vielleicht erschwinglich, die Herzen aller höherschlagen ließen. Und obendrauf wurde die Gruppe noch zu Schwarzwälder Kirschkuchen sowie einem Schwarzwälder Kirsch von der Reiseleitung eingeladen.

Gemütlicher Abschluss

Am Abend dann der gemütliche Abschluss mit Musikus Peter, genannt der „Schwarze Peter“ mit seinem Akkordeon, der wieder einmal wieder voll ins Programm der Schützen passte. Neben Ehrungen, Danksagungen und Vorträgen sowie immer wieder Musikeinlagen ging eine schöne Zeit seinem Ende zu.

Letzter Stopp wurde dann in Heidelberg eingelegt, wo auch jeder Gelegenheit hatte, sich noch einmal für die Rücktour zu stärken.

Nun ist auch diese Zeit wieder Vergangenheit, jedoch die nächste Reise ist bereits in Planung. Dann heißt es wieder – der Berg ruft – die Schützen folgen diesem Ruf gerne, allerdings zum 30. und leider zum letzten Mal.

Die lustige Reisetruppe ist auf der Glasmännlehütte voll in ihrem Element.Foto: Dirk Schmidt

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Kleinanzeigen
Koblenz blüht 2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Koblenz blüht
Container Anzeige
Angebotsanzeige (April)
Titelanzeige
Imageanzeige - Ostern
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
30

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
49

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2262

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Alles rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Kreishandwerkerschaft
First Friday Anzeige März
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
PR-Anzeige
Dauerauftrag 2026
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige
Stellenanzeige Kita