Nachruf
Michael Stephani verstorben
Sein Tod erfüllte viele Freunde, die ihn kannten und schätzten mit Trauer
Sankt Johann. Michael Stephani aus Sankt Johann ist am 31.7.22 im Alter von 72 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben. Sein Tod erfüllte viele seiner Freunde und Weggefährten mit Trauer. Am 14.11.1949 wurde er in München geboren. Da sein Vater General war, zog die Familie verständlicherweise oft um und wechselte den Wohnort. Michael wurde in den 70 er Jahren in Koblenz sesshaft. Nach 12 weiteren Jahren in Neuwied, verließ er die Bundeswehr im Rang eines Hauptmanns. Nach dem Studium des gehobenen Dienstes führte ihn sein Weg nach Bonn zum Verteidigungsministerium, wo er im Alter von 65 Jahren pensioniert wurde. Mit seiner in Koblenz kennengelernten Ehefrau Ute, der er 1985 im Standesamt Mayen das „Jawort“ gab, war er bereits 1982 nach St. Johann gezogen. Michael Stephani galt als sehr kontaktfreudiger hilfsbereiter und geselliger Mensch. Trotz Fan des FC Bayern liebte er auch die heimischen Vereine. So war er lange Jahre Mitglied im Kegelclub „Böse Buben „aus Mayen, den St. Johanner Gesangverein und seinen FC St. Johann, dem er als 1. Vorsitzender vorstand. Die Förderung der Vereine lag ihm sehr am Herzen. Mit Glanz und Gloria herrschte er im Jahre 1992 über die St. Johanner Narrenschaar. Das Motto hieß damals „Prinz Michael aus St. Johann fühlt sich so wohl am Ballermann“. Gerne bereiste er, per Schiff mit Flugzeug oder PKW die heimische oder internationale Welt. Seit 1995 gehörte Stephani dem Ortsgemeinderat an, und wurde 2004 zum Ortsbürgermeister gewählt. Dieses Amt übte er 15 Jahre bis 2019 aus. Er hatte außer für die Familie für Freunde und die Bürgerinnen und Bürger seiner Gemeinde immer ein offenes Ohr. Auch für unsere Zeitung, die er oft mit wertvollen Informationen versorgte. Großes Lob, vom jetzigen Ortschef, Rainer Wollenweber: „In seiner Zeit wurden viele Projekte realisiert. So zum Beispiel die Erweiterungen der Grundschule, und der Kindertagesstätte, das Neubaugebiet „Auf Buchkammer“ und die Umnutzung des Gemeindehauses. Wir werden ihn als Vorbild in dankbarer Erinnerung behalten.“ Bis zu seinem Tode übte er das Amt des 1. Beigeordneten aus und stand seinem Nachfolger mit Gemeinderat weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Michael Stephani wird allen fehlen. Seinen Freunden und Weggefährten, seiner geliebte Ehefrau Ute, sowie seinen drei Kindern und Enkelkind Mayla. Sie trauern um Vater und Opa.
BS
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