Kreisverwaltung lässt Vertrag mit dem Containerdorf Mendig zum 31. Oktober auslaufen

Notunterkunft in Mendig wird geschlossen

Notunterbringung im ehemaligen Bendorfer Krankenhaus bleibt bestehen

Notunterkunft in
Mendig wird geschlossen

Das Containerdorf in Mendig wird Ende Oktober geschlossen. Foto: Kreisverwaltung MYK

27.09.2022 - 16:44

Kreis Mayen-Koblenz. Das Containerdorf in Mendig, das gemäß eines Kreistagsbeschlusses vom 1. April als Notunterkunft für flüchtende Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz angemietet wurde, wird Ende Oktober geschlossen. „Den Vertrag mit dem Containerdorf Mendig werden wir zum 31. Oktober auslaufen lassen. Glücklicherweise haben wir die dort vorhandenen Räumlichkeiten bislang nicht als Unterbringungsmöglichkeit gebraucht.

Das ist nicht zuletzt auch dem bemerkenswerten Engagement in der Gesellschaft und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Städten und Verbandsgemeinden im Landkreis zu verdanken, die dafür Sorge tragen, dass die flüchtenden Menschen weitestgehend in privaten Wohnräumen untergebracht werden“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, der die damalige Entscheidung des Kreistags dennoch als „richtig und wichtig“ bewertet.

„Die Lage war damals völlig unklar. Niemand wusste, wie groß die Flüchtlingsbewegung aus der Ukraine heraus tatsächlich werden könnte. Mit dem ehemaligen Bendorfer Krankenhaus halten wir auch weiterhin eine angemessene Unterbringung für flüchtende Menschen, egal welcher Herkunft bereit, in der sie vorübergehend untergebracht werden, bis dezentraler Wohnraum in den Städten und Verbandsgemeinden für sie angemietet oder bereitgestellt werden kann.“

Bis heute sind kreisweit bereits mehr als 2.300 registrierte Personen aus der Ukraine aufgenommen worden. Hinzu kommen rund 400 weitere Geflüchtete aus aller Welt, die dem Landkreis bislang im Laufe des Jahres zugewiesen wurden. „Im gesamten Jahr 2021 betrug die Zahl an schutzsuchenden Menschen 289 Personen, sodass wir einen enormen Anstieg zu verzeichnen haben“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete.

Im ehemaligen Krankenhaus Bendorf sind aktuell knapp 10 Personen untergebracht. Neben geflüchteten Ukrainern, wohnen dort derzeit auch Menschen aus Nordmazedonien.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung

Mayen-Koblenz

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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