EDEKA-Kaufmann Konrad Kreuzberg erklärt, warum es in seinen Filialen trotzdem nicht zu Hamsterkäufen kommen kann

Toilettenpapier ist wieder Mangelware

Toilettenpapier ist wieder Mangelware

Bereits während der Corona-Pandemie kam es zu Massenkäufen von WC-Papier. Foto: pixabay.com

16.03.2022 - 13:59

Koblenz/Neuwied. Supermarktkunden fühlen sich derzeit an die Anfänge der Corona-Pandemie erinnert: Wieder einmal sind Produkte ausverkauft, die Regale sind leer. Der Krieg gegen die Ukraine trifft auch deutsche Verbraucher empfindlich und in der Folge kommt es wieder zu Hamsterkäufen. Konrad Kreuzberg ist Inhaber zweier EDEKA-Filialen in Koblenz und einer Filiale in Neuwied. Mit Hamsterkäufen hat er keine Probleme. „Es kann gar nicht zu Hamsterkäufen kommen, da die Ware schon längst ausverkauft ist“, sagt er pragmatisch. Diesmal ist nicht nur das beliebte Toilettenpapier und sein größerer Verwandter, das Küchentuch, betroffen. Auch Mehl und Öl ist Mangelware. Gerade bei Sonnenblumenöl ist die Flaute deutlich spürbar. Die Ukraine und Russland sind weltweit die größten Produzenten des beliebten Speiseöls. Durch den Krieg fällt der Export jetzt weg.

Ein Dauerzustand sollen die leeren Regale aber nicht sein. Konrad Kreuzberg ist optimistisch. „Wir sind zuversichtlich, dass sich die Lage in einigen Monaten wieder normalisiert,“ sagt er.

Weitere Beiträge zu den Themen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Stellenanzeige +
Weitere Berichte

Untersuchungsausschuss des Landtags zur Flutkatastrophe

Skandal in Mainz: Diverse Rücktrittsforderungen

Kreis Ahrweiler/Mainz. Seit ziemlich genau einem Jahr versucht der Untersuchungsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags, die politische Verantwortung für die Geschehnisse im Zusammenhang mit der Starkregenkatastrophe im Kreis Ahrweiler am 14./15. Juli 2021 zu klären. mehr...

Fotogalerie: Weinfeste an der Ahr 2022

Kreis Ahrweiler. Es war eine entbehrungsreiche Zeit: Erst kam Corona, dann die Flut. Doch nun wird an der Ahr wieder kräftig gefeiert und in den ersten Weinorten sind die Weinfeste bereits über die Bühne gegangen. Einige Impressionen von der bisherigen Weinfestsaison an Ahr haben wir jetzt schon für Euch zusammengestellt. Weitere Impressionen und die Galerie wird fortlaufend ergänzt. mehr...

Verkehrsunfall mit verletzter Person

Wohnwagenfahrer bemerkte Aufprall nicht

Boppard. Ein 30jähriger Mann aus der Region wollte zu Fuß, in Höhe der Tankstelle Boppard, die Bundestraße 9 überqueren. Hierbei übersah er ein in diesem Moment vorbeifahrendes Wohnwagengespann. Er lief laut Zeugen gegen den Wohnwagen und verletzte sich dabei. Lebensgefahr besteht nicht. Der Fahrer des Gespanns bemerkte den Aufprall vermutlich nicht und fuhr weiter in Richtung Koblenz. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte er nicht angetroffen werden. mehr...

Schachclub Cochem 1973

Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel eröffnet Saison

Cochem. Vier Mannschaften hat der Schachclub Cochem zur neuen Saison aufstellen können, drei davon durften bereits zum Saisonauftakt an die Bretter in den Ligen des Bezirks. In der A-Klasse traten Carlos Anetsberger, Razvan Zapodean, Moritz Schönwiese, Jonas Simon, Dominik Treis und Kim Anetsberger an. mehr...

 
16.03.2022 21:02 Uhr
Juergen mueller

DAS Problem eines Großteils unserer Bevölkerung, an dem Leid anderer solange teilzunehmen, bis man selbst mit Einschränkungen konfrontiert wird. Klopapier ist da offensichtlich nur der Anfang.
Erbärmlich.
Das Vergessen der eigenen Unzulänglichkeiten hat auf einmal Priorität.
Ich bin zu krank u. zu alt, um solch einem Egoismus entgegentreten zu können. Der Meinungswandel, wenn es darum geht, eigene Einschränkungen hinzunehmen ist erschreckend.
Nachhaltig ist bei uns nur eines - der Wille, begrenzte Anteilnahme zu zeigen, solange es einen nicht selbst trifft. Deutschland hat weltweit nicht den Namen, den man sich wünschen würde. Bei uns gilt - drüber reden ok, aber Jammern nicht vergessen, geht es ans eigene Portemonai. Geschlossenheit ist bei uns ein Fremdwort.



16.03.2022 15:25 Uhr
Gabriele Friedrich

Schon seit kurz vor Weihnachten hamstern die Leute, vieles ist gar nicht mehr in den Regalen und ich kann nur 1 x im Monat einkaufen, muss also gute 3 Wochen damit auskommen. Mitunter fährt jemand dann hier nochmal auf Anfrage und nimmt mich mit- aber das muss ich natürlich bezahlen. Manche Dinge kauft mein Sohn dann in Kaarst vorher ein, wenn er es denn findet. Männer und einkaufen- ist auch so eine Sache. "War alle, hatten sie nicht, nicht gefunden..." Es ist die Hölle mit einem Rollator einkaufen zu gehen, daher muss ich warten, bis eben mein Nachwuchs kommt. Jetzt noch das teure Benzin, da verzichte ich schon mal drauf und schiebe das raus...man kann durchaus eine Woche mit wenig auskommen. Esst Haferflocken wie früher- Zucker und ZImt drüber- fertig. Naja- irgendwas hat man doch immer. Haushaltsrolle brauche ich immer um die Pfanne vom Fett zu befreien, das gehört nicht in die Spüle. Kann man aber auch Zeitung nehmen- wie früher. Wir sind sehr verwöhnt, das kommt dazu.



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Klima-Demos in Koblenz und Bonn

Herschel Gruenspan:
Trotz Energiemangel demonstrieren Kinder für noch mehr Energiemangel, die unmittelbaren Folgen sind an der Strom- und Gasrechnung ablesbar und bald an immer mehr leeren Regalen im Supermarkt....
juergen mueller:
Bei "WETTEN DAS" mit Gottschalk gab es zumindest Ergebnisse. Das ist hier nicht der Fall. Was hat der U-Ausschuss bisher gebracht ausser: "Keiner will es gewesen sein". An diesem Ergebnis wird sich wohl auch nichts ändern. Die berühmte Nadel im politischen Heuhaufen zu finden, war von Anfang an...
Service