Allgemeine Berichte | 16.03.2022

EDEKA-Kaufmann Konrad Kreuzberg erklärt, warum es in seinen Filialen trotzdem nicht zu Hamsterkäufen kommen kann

Toilettenpapier ist wieder Mangelware

Bereits während der Corona-Pandemie kam es zu Massenkäufen von WC-Papier.  Foto: pixabay.com

Koblenz/Neuwied. Supermarktkunden fühlen sich derzeit an die Anfänge der Corona-Pandemie erinnert: Wieder einmal sind Produkte ausverkauft, die Regale sind leer. Der Krieg gegen die Ukraine trifft auch deutsche Verbraucher empfindlich und in der Folge kommt es wieder zu Hamsterkäufen. Konrad Kreuzberg ist Inhaber zweier EDEKA-Filialen in Koblenz und einer Filiale in Neuwied. Mit Hamsterkäufen hat er keine Probleme. „Es kann gar nicht zu Hamsterkäufen kommen, da die Ware schon längst ausverkauft ist“, sagt er pragmatisch. Diesmal ist nicht nur das beliebte Toilettenpapier und sein größerer Verwandter, das Küchentuch, betroffen. Auch Mehl und Öl ist Mangelware. Gerade bei Sonnenblumenöl ist die Flaute deutlich spürbar. Die Ukraine und Russland sind weltweit die größten Produzenten des beliebten Speiseöls. Durch den Krieg fällt der Export jetzt weg.

Ein Dauerzustand sollen die leeren Regale aber nicht sein. Konrad Kreuzberg ist optimistisch. „Wir sind zuversichtlich, dass sich die Lage in einigen Monaten wieder normalisiert,“ sagt er.

Bereits während der Corona-Pandemie kam es zu Massenkäufen von WC-Papier. Foto: pixabay.com

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Kommentare
16.03.202221:02 Uhr
Juergen mueller

DAS Problem eines Großteils unserer Bevölkerung, an dem Leid anderer solange teilzunehmen, bis man selbst mit Einschränkungen konfrontiert wird. Klopapier ist da offensichtlich nur der Anfang.
Erbärmlich.
Das Vergessen der eigenen Unzulänglichkeiten hat auf einmal Priorität.
Ich bin zu krank u. zu alt, um solch einem Egoismus entgegentreten zu können. Der Meinungswandel, wenn es darum geht, eigene Einschränkungen hinzunehmen ist erschreckend.
Nachhaltig ist bei uns nur eines - der Wille, begrenzte Anteilnahme zu zeigen, solange es einen nicht selbst trifft. Deutschland hat weltweit nicht den Namen, den man sich wünschen würde. Bei uns gilt - drüber reden ok, aber Jammern nicht vergessen, geht es ans eigene Portemonai. Geschlossenheit ist bei uns ein Fremdwort.

16.03.202215:25 Uhr
Gabriele Friedrich

Schon seit kurz vor Weihnachten hamstern die Leute, vieles ist gar nicht mehr in den Regalen und ich kann nur 1 x im Monat einkaufen, muss also gute 3 Wochen damit auskommen. Mitunter fährt jemand dann hier nochmal auf Anfrage und nimmt mich mit- aber das muss ich natürlich bezahlen. Manche Dinge kauft mein Sohn dann in Kaarst vorher ein, wenn er es denn findet. Männer und einkaufen- ist auch so eine Sache. "War alle, hatten sie nicht, nicht gefunden..." Es ist die Hölle mit einem Rollator einkaufen zu gehen, daher muss ich warten, bis eben mein Nachwuchs kommt. Jetzt noch das teure Benzin, da verzichte ich schon mal drauf und schiebe das raus...man kann durchaus eine Woche mit wenig auskommen. Esst Haferflocken wie früher- Zucker und ZImt drüber- fertig. Naja- irgendwas hat man doch immer. Haushaltsrolle brauche ich immer um die Pfanne vom Fett zu befreien, das gehört nicht in die Spüle. Kann man aber auch Zeitung nehmen- wie früher. Wir sind sehr verwöhnt, das kommt dazu.

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