Allgemeine Berichte | 27.01.2022

Zeliha Atac ist - obwohl selbst betroffen - eine Fluthelferin der ersten Stunde und betreibt ein Versorgungszelt in Bad Neuenahr. Nun bekam die Deutschtürkin besucht aus ihrem Heimatland

Türkischer Generalkonsul zu Besuch in „Zeliha’s Treff“

Zeichen der Anerkennung (v.l.n.r.): Der türkische Generalkonsul Turhan Kaya und der AKP-Abgeordnete Zafer Sirakaya schenkten Zeliha Atac ein Porzellanservice.  Foto: SN

Bad Neuenahr. Hoher politischer Besuch fand sich am vergangenen Mittwoch in der Sebastianstraße ein, als der türkische Generalkonsul aus Köln, Turhan Kaya, und Zafer Sirakaya, Abgeordneter der Regierungspartei AKP im türkischen Parlament, das dortige Versorgungszelt „Zeliha’s Treff“ besichtigten. Vor Ort informierten sie sich bei der Leiterin des Versorgungszeltes, Zeliha Atac, über die Situation im Ahrtal und verschafften sich einen persönlichen Eindruck von Atacs Hilfsprojekt.

Für die Bad Neuenahrerin, die sich trotz eigener Betroffenheit von der Flutkatastrophe unermüdlich für andere Betroffene einsetzt, waren Kaya und Sirakaya voll des Lobes. „Das Beeindruckende ist ihre Ausdauer, dass sie noch immer weiter machen möchte“, sagte Generalkonsul Kaya. Beide würdigten dabei insbesondere den Zusammenhalt, der im Versorgungszelt ungeachtet des Glaubens oder der Herkunft praktiziert wird. „Als jemand, der in Deutschland geboren ist und in der Türkei als Abgeordneter arbeitet, kann ich nur Chapeau sagen“, so Sirakaya. Neben netten Worten überbrachten die politischen Gäste Zeliha Atac auch ein Porzellanservice sowie eine Einladung des türkischen Präsidenten Erdogan ins Nationalparlament der Türkei. Die Deutschtürkin empfand die ihr von den türkischen Offiziellen entgegengebrachte Wertschätzung als Kraftspende in schweren Zeiten. „Auch wenn das Ahrtal meine Heimat ist, ist das sehr wichtig für mich. Es zeigt mir, dass ich nicht alleine bin und dass es weitergeht. Diese Kraft brauche ich für die Zukunft.“

Zeichen der Anerkennung (v.l.n.r.): Der türkische Generalkonsul Turhan Kaya und der AKP-Abgeordnete Zafer Sirakaya schenkten Zeliha Atac ein Porzellanservice. Foto: SN

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Wir helfen im Trauerfall
Dusch WC - Unterboden
Rabattaktion
Titel-Anzeige
Stellenanzeige
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
6

Mayen. Die Stadt Mayen hat angekündigt, dass der Kreuzungsbereich der Genovevastraße und Golostraße ab dem 13. Juli bis voraussichtlich 7. August vollständig gesperrt wird. Der Grund für diese Maßnahme ist die Reparatur von zwei Leckagen im Fernwärmenetz, da ein erhöhter Wasserverlust festgestellt wurde. Die Arbeiten werden von der Firma Nette Tief- und Straßenbau durchgeführt. Während der gesamten Bauzeit bleiben die Genovevastraße und Golostraße beidseitig befahrbar.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
13

Koblenz. Aufgrund eines aktuellen Anlasses organisieren die „Fridays for Future“ eine Kundgebung unter dem Motto „Klima schützen – Reiche entlassen!“. Ziel dieser bundesweiten Aktion ist es, ein Zeichen für eine bürgernahe und sozialverträgliche Energiepolitik zu setzen. Das Treffen findet am 10. Juli 2026 ab 18 Uhr auf dem Löhr-Rondell statt. Dort werden verschiedene Redebeiträge von regionalen Gruppen präsentiert.

Weiterlesen

Symbolbi.d  Foto: pixabay.com
313

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kaum ein Thema sorgt rund um die Abfallentsorgung für so viele Diskussionen wie die richtige Ausrichtung der Abfallbehälter. Muss der Griff nun zur Straße zeigen oder doch lieber zum Haus? Die Antwort ist einfach: Am besten mit dem Griff zur Straße.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1868

Auch an weiteren Stellen wird intensiv an der Infrastruktur gearbeitet

07.07.: Wiederaufbau in Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für ein Jahr gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Ende Juli ist die Verbindung zwischen der St.-Pius-Straße und der Eifelstraße im Stadtteil Bachem vollständig für den Verkehr gesperrt. Dort werden derzeit die Anschlussarbeiten der neuen Bachemer Brücke an die angrenzenden Straßen durchgeführt. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um die künftige Verkehrsführung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Weiterlesen