Allgemeine Berichte | 12.11.2024

Weihbischof firmt mehr als 150 Jugendliche aus dem Pastoralen Raum Cochem-Zell

Zusage des Heiligen Geistes als Haltepunkt im Leben

Nach der Firmung in Bruttig: Die Neugefirmten und die Messdienerinnen und Messdiener zusammen mit dem Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters.  Fotos: Stefan Endres

Bruttig. Weihbischof Jörg Michael Peters spendetin sechs Gottesdiensten mehr als 150 jungen Menschen aus dem Pastoralen Raum Cochem-Zell das Sakrament der Firmung. 21 von ihnen haben am 8. November in der Kirche St. Margaretha in Bruttig das Sakrament empfangen, das sie mit der Gabe des Heiligen Geistes in ihrem Leben und Glauben bestärken soll.

Dazu hatten sich die 13- bis 16-Jährigen aus den Orten der Pfarrei Moselkrampen gemeinsam mit den Katechetinnen Manuela Scheuren, Eva Görgen und Adelheid Göbel seit April vorbereitet. Sie haben an Gruppenstunden teilgenommen, verschiedene Gottesdienste besucht und soziale Projekte durchgeführt, von denen sie dem Weihbischof im Vorgespräch erzählten. Eine Gruppe hat zum Beispiel Lebensmittelspenden gesammelt, die sie im Rahmen des Erntedank-Gottesdienstes in Beilstein an die Cochemer Tafel spendete. Andere unternahmen eine Tagesfahrt nach Trier, wo Weihbischof Peters sie durch den Dom führte und sich mit ihnen austauschte. Außerdem organisierten die Firmbewerberinnen und -bewerber einen Seniorennachmittag, besuchten einen Kindergarten oder buken Brot und Muffins, durch deren Verkauf sie Spendengelder sammelten für die Restaurierung der Kreuzwegstationen. Aber auch spirituelle Impulse gehörten zur Vorbereitung, wie etwa ein „Beichtparcours“ in St. Margaretha. Hier konnten die Jugendlichen an verschiedenen Stationen in der illuminierten Kirche bei meditativer Musik und begleitet von Textimpulsen das eigene Leben betrachten.

Jeder Mensch bleibe hinter dem zurück, was er tun könnte, und empfinde sich deshalb schuldig, sagte der Weihbischof in seiner Predigt und blickte dabei auf das Gleichnis im Sonntagsevangelium nach Lukas. Jesus lade dazu ein, Fehler einzugestehen. „Zum christlichen Leben gehört auch, mit Schuld umzugehen, andere Schuldige nicht zu verachten und neue Chancen zu geben, auf die ich auch selbst angewiesen bin“, sagte er. Die Firmung stehe für den Versuch, das Leben mit anderen zusammen gelingen zu lassen sowie mit einem Gott, der ermutigt und bestärkt. „Wenn wir mit dem guten Geist rechnen, den Jesus uns verspricht, ist die Firmung wie ein Haltepunkt im Leben.“

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Beate Kolb überbrachte den Neugefirmten die Glückwünsche der Pfarrei Moselkrampen und wünschte ihnen, dass sie „ihren Glauben pflegen wie eine Freundschaft“ und sich im kirchlichen Leben weiterhin engagierten.

Den Gottesdienst, den die Firmlinge unter anderem in den Fürbitten mitgestaltet hatten, begleiteten die „Martinsingers“ sowie Organist Christoph Baron musikalisch. Der Weihbischof, der die Messe mit Pfarrer Jijo Antony und Kooperator Peter Lönarz am Altar feierte, bedankte sich bei allen Unterstützern und Mitwirkenden, den Paten, den Katechetinnen, den beiden Diakonen Peter Unzen und Matthias Equit sowie der Küsterin Roswitha Welches, deren besonders langes Engagement er würdigte.

Pressemitteilung des

Bistums Trier

Weihbischof Jörg Michael Peters spendet 21 Jugendlichen in St. Margaretha in Bruttig das Firmsakrament. Begleitet werden sie von einer Patin oder einem Paten.

Weihbischof Jörg Michael Peters spendet 21 Jugendlichen in St. Margaretha in Bruttig das Firmsakrament. Begleitet werden sie von einer Patin oder einem Paten.

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Nach der Firmung in Bruttig: Die Neugefirmten und die Messdienerinnen und Messdiener zusammen mit dem Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters. Fotos: Stefan Endres

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