Die Polizei sucht die Hundehalterin
Angefahrenen Hund verfolgt
Breitscheid. Am Mittwochnachmittag ereignete sich gegen 17.20 Uhr in der Dasbacher Straße in Breitscheid, Ot. Siebenmorgen ein Verkehrsunfall. Ein PKW Fahrer erfasste mit seinem Fahrzeug einen Hund, der die Fahrbahn überquerte. An dem PKW entstand Sachschaden an der Fahrzeugfront. Der angefahrene Hund lief anschließend in Richtung Rosenstraße weiter. Dort traf der PKW Fahrer auf die Hundehalterin. Hierbei handelt es sich um eine Frau im mittleren Alter. Nach einem kurzen Gespräch lief die Hundehalterin weiter, um den Hund einzufangen. Hierbei handelt es sich vermutlich um einen grauen Jack Russell. Aufgrund der Aufregung wurde vergessen, die Personalien auszutauschen.
Die Hundehalterin, bzw. Zeugen, die Hinweise auf deren Identität geben können werden gebeten, sich bei der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 0 26 34/95 20 oder per Email: pistrassenhaus@polizei.rlp.de. zu melden. Pressemitteilung Polizeiinspektion Straßenhaus
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Der kleine Hund hat keine Chance, wenn er verletzt ist. Wie kann man denn einen Hund nicht anleinen, wenn man eine solch befahrene Straße nutzt ? Generell gehört ein Hund angeleint und wieder einmal ist ein schwaches Wesen der Ignoranz des Menschen ausgeliefert gewesen.
Viele leinen den Hund einfahc nicht an. Das ist auch ein großes Problem.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass wir in einer Welt leben, in der nicht einmal ein unschuldiger Hund sicher ist! Natürlich kann man dem Autofahrer nicht die alleinige Schuld geben, aber es zeigt einmal mehr, dass unsere Gesellschaft und das ständige "schneller, höher, weiter" ihren Tribut fordern – auch wenn es "nur" ein Hund ist.
Wenn die Leute einfach mal innehalten und ihre Umwelt wahrnehmen würden, könnte so etwas vielleicht vermieden werden. Aber nein, das ist wohl zu viel verlangt in dieser hektischen Zeit, in der alles um den eigenen Vorteil kreist.
Wie dem auch sei, ich hoffe, die Hundehalterin findet ihren Vierbeiner bald wieder und dass der Kleine unverletzt ist. Und vielleicht lernen wir alle daraus, ein bisschen mehr auf unsere Umwelt und die Geschöpfe, mit denen wir sie teilen, zu achten. Das wäre doch mal ein Anfang.