Blaulicht | 21.05.2022

Kollision mit Rind: Autofahrer schwerverletzt aus Pkw gerettet

Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter beim Einsatz an der L143.  Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter. Nach einem Verkehrsunfall mit einem Rind auf der L 143 musste die Feuerwehr Königswinter einen Verletzten aus seinem deformierten PKW befreien. Um 22:14 Uhr am Freitagabend, 20. Mai rückte die Freiwillige Feuerwehr Königswinter zur Technischen Hilfeleistung auf die L 143 aus. Eine Person war nach einem Unfall im PKW eingeschlossen. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde das Fahrzeug geöffnet. Der Mann wurde schwer verletzt. Ein Rind verstarb am Unfallort. Zuvor war es zu der Kollision gekommen. Ein PKW hatte die Siegburger Straße in Fahrtrichtung Oberpleis befahren. In Höhe der Ortslage Niederscheuren war das Rind von einer Weide entlaufen. Das schwarze Tier war in der Dunkelheit schlecht zu sehen. Ein Mann prallte mit seinem PKW mit hoher Geschwindigkeit gegen das Tier. Der Golf wurde schwer beschädigt und schleuderte rund 100 Meter über die Fahrbahn, bevor er nach rechts abkam und in einer Böschung liegen blieb. Schnell waren Ersthelfer und Nachbarn vor Ort. Die Türen des Fahrzeuges ließen sich nicht öffnen. Neben dem Rettungsdienst wurde die Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort `Person eingeklemmt´ alarmiert. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde das Fahrzeug geöffnet und der Patient von einer Notärztin versorgt. Nach der Entfernung von weiteren Karosserieteilen konnte der schwer verletzte Mann dem Rettungsdienst übergeben werden. Er wurde in ein Krankenhaus transportiert. Auf der Siegburger Straße (L 143) lagen Trümmerteile über eine Strecke von 100 Metern. Das schwer verletzte Rind wurde von einem Landwirt vor Ort von seinem Leiden erlöst. Im Einsatz waren die Einheiten Uthweiler, Ittenbach und Bockeroth. Der Löschzug Uthweiler war noch bis 1 Uhr zur Unterstützung der Fahrzeugbergung und zur Reinigung der Fahrbahn an der Unfallstelle. Auch die weitere Nacht versprach wenig Schlaf für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Um 4 Uhr am Samstagmorgen wurde der Löschzug Ittenbach zu einem ausgelösten Rauchmelder alarmiert. Hier konnte kein Schadenfeuer festgestellt werden. Wenige Minuten späte rückte der Löschzug Uthweiler erneut aus. Auf der L 268 stand in Sand ein PKW bei Eintreffen in Vollbrand. Der Fahrzeugbrand wurde gelöscht.

Pressemitteilung Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter beim Einsatz an der L143. Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

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  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
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