Politik | 15.12.2023

Der Fokus liegt darauf, eine dauerhafte und standsichere, aber auch ästhetische Brücke zu errichten

Hönningen: Ahr-Brücke muss dringend aufgebaut werden

So könnte eine Ahr-Brücke aussehen.  Foto: Sobeck

Hönningen. Die Brücke in Hönningen über die Ahr, die während des Hochwassers teilweise zerstört wurde, erfordert dringend einen Wiederaufbau. Nach einem umfangreichen europaweiten Vergabeverfahren wurden die renommierten Ingenieurbüros Werner Sobek AG und Doser Kempen Krause Ingenieure GmbH (DKK) unter der Gesamtprojektleitung von Herrn Andreas Malcher mit der Planung beauftragt.

Am 13. Dezember 2023 präsentierten sie dem Gemeinderat der Ortsgemeinde Hönningen drei verschiedene Brückenentwürfe. Ortsbürgermeister Jürgen Schwarzmann informierte die anwesenden Gemeinderatsmitglieder über den Stand der Planungen, unterstützt von Herrn Joerg Gallwoszus von DKK. Die Auswahl der optimalen Lösung erfolgte anhand verschiedener Kriterien, wobei die zukünftige Hochwassersicherheit eine entscheidende Rolle spielte.

Der Fokus lag darauf, eine dauerhafte, standsichere Brücke zu errichten, die bei Hochwasser ausreichend Platz für den Fluss bietet. Ein großer Durchflussquerschnitt ist sowohl für das Bauwerk als auch für den geordneten Wasserabfluss im Tal von großer Bedeutung. Die ästhetische Gestaltung der Brücke war ebenfalls von hoher Bedeutung, da sie vom Ahr-Radweg gut sichtbar ist und als Eingangstor in den Ortskern von Hönningen dient. Die Ingenieure orientierten sich an dem „Gestaltungshandbuch – Brücken im Ahrtal“, um die neuen Konstruktionen entsprechend zu gestalten.

Das Ergebnis ist eine bevorzugte Lösung, die nicht nur Fachleute und den Gemeinderat überzeugt hat, sondern auch das Potenzial hat, zu einem neuen Blickfang in der idyllischen Landschaft zu werden. Die Stahlkonstruktion spannt sich elegant ohne Zwischenstützen über eine Länge von 48 Metern über die Ahr und besteht aus langlebigem und wartungsarmem Corten-Stahl mit einer angenehmen braunen Farbe. Die Fahrbahnbreite beträgt 4,5 Meter und ermöglicht die Nutzung durch alle Arten von Verkehrsteilnehmern, einschließlich Landmaschinen, LKWs, Autos, Fußgänger und Radfahrer.

Die Terminpläne für das Bauvorhaben, die in Zusammenarbeit mit dem Projektsteuerer Herrn Clemens Wecke von Julius Berger International GmbH erstellt wurden, sind ehrgeizig. Die Planungen sollen bereits im Herbst 2024 abgeschlossen sein, der Baubeginn ist für das 1. Quartal 2025 geplant, damit die Brücke Ende 2025 der Bevölkerung zur Nutzung übergeben werden kann. Dies wäre ein wichtiger Schritt beim Wiederaufbau der Region und ein Beitrag zur Wiederherstellung des alten Glanzes des Ahrtals. BA

So könnte eine Ahr-Brücke aussehen. Foto: Sobeck

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