Politik | 20.08.2019

Volles Haus bei der konstituierenden Sitzung des Westumer Ortsbeirates

Ortsvorsteher Wolfgang Kistner verabschiedet

Bürgermeister Geron vereidigte den Nachfolger Mario Wettlaufer

Unter reger Beteiligung ernannte Bürgermeister Andreas Geron Mario Wettlaufer zum Ortsvorsteher von Westum. Links neben Wettlaufer der Büroleiter Christian Weidenbach, rechts neben Andreas Geron der bisherige Ortsvorsteher Wolfgang Kistner.Foto: Friedsam

Westum. Großes Interesse gab es bei der ersten Sitzung des neuen Ortsbeirates und Ortsvorstehers. Nach seiner Begrüßung ließ der bisherige Ortsvorsteher Wolfgang Kistner die vergangenen fünf Jahre Revue passieren. Nachdem sich 2014 kein Ortsvorsteherkandidat zur Wahl gestellt hatte, sei der Ortsbeirat unter der damals kommissarischen Weiterführung von Bernd Kriechel an ihn herangetreten. Kriechel hatte zuvor bereits 15 Jahre das Amt als Ortsvorsteher ausgeübt.

Nach längerer Überlegung hatte Wolfgang Kistner dann im Januar 2015 das Amt übernommen. Als nicht einer Partei zugehörig sei ihm die Transparenz bei anstehenden Entscheidungen wichtig gewesen. Dazu habe die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit „seinem Ortsbeirat“ entscheidend beigetragen.

Als Zeichen des Dankes überreichte Kistner im Anschluss den „alten“ Beiratsmitgliedern ein Weinpräsent. Dem neuen Ortsbeirat wünschte er gutes Gelingen und hob besonders den fairen Wahlkampf hervor. Insbesondere seinem Nachfolger Mario Wettlaufer (Freie Wähler) dankte er für die Bereitschaft, sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung zu stellen.

Kooperation statt Konfrontation

Auch Bürgermeister Andreas Geron hob in seiner Rede den Dank an den scheidenden Ortsvorsteher hervor. Es sei bereits kurz nach seinem eigenen Amtsantritt Anfang 2018 ein wunderbares und engagiertes Zusammenwirken mit den Ortsvorstehern zu spüren gewesen. Der Bürgermeister dankte besonders auch der Ehefrau Kistners für ihr Verständnis, da die Ausübung dieses Amtes einiges an gemeinsamer Zeit beansprucht habe. Im Anschluss überreichte er dem sichtlich bewegten Wolfgang Kistner und seiner Frau ein Weinpräsent.

Im Hinblick auf die anstehende Arbeit des neuen Ortsbeirates und Ortsvorstehers betonte Bürgermeister Geron, dass die Stadt es sich nicht leisten könne, in den fünf Ortsteilen sowie der Kernstadt jeweils die gleiche Infrastruktur zu errichten. Hier laute die Devise Kooperation statt Konfrontation. Schließlich sei der Ortsbeirat auch ein Teil der Verwaltung. Im Anschluss ernannte und vereidigte der Bürgermeister Mario Wettlaufer für das Amt des Ortsvorstehers.

Ortsbeiratsmitglieder per Handschlag verpflichtet

In seiner kurzen Ansprache dankte der neue Ortsvorsteher besonders Wolfgang Kistner für die gute und umfangreiche Einführung in das künftige Aufgabengebiet. Per Handschlag erfolgte dann die Verpflichtung der gewählten Ortsbeiratsmitglieder. Im Anschluss stand die Wahl des stellvertretenden Ortsvorstehers auf der Tagesordnung. Hierfür waren Markus Jolas (CDU) sowie Klaus-Jürgen Wilmers (Bündnis 90/Grüne) nominiert worden. Mit vier zu zwei Stimmen fiel die Wahl auf Markus Jolas, der von Bürgermeister Geron ebenso für das Amt ernannt und vereidigt wurde. In angeregten Gesprächen wurden nach der Sitzung bereits Ideen und Vorschläge mit den zahlreich anwesenden Bürgerinnen und Bürgern sowie Mandatsträgern aus den weiteren Ortsteilen und der Kernstadt ausgetauscht.

Unter reger Beteiligung ernannte Bürgermeister Andreas Geron Mario Wettlaufer zum Ortsvorsteher von Westum. Links neben Wettlaufer der Büroleiter Christian Weidenbach, rechts neben Andreas Geron der bisherige Ortsvorsteher Wolfgang Kistner.Foto: Friedsam

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Rund um´s Haus
Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Kleinanzeigen
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Innovatives rund um Andernach
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
21

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2286

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2025
Holz Loth-Entsorgung
Alles rund ums Haus
Anzeige "Rund ums Haus"
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Titel
Schulze Klima -Image
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Tag der offenen Tür
First Friday Anzeige März
Stellenanzeige
Stellenanzeige Personalreferent/in