Politik | 22.03.2022

Die Verbandsgemeinde sucht derzeit nach einem Nachfolger von Ex-Bürgermeisterin Cornelia Weigand

VG Altenahr: Dominik Gieler möchte Bürgermeister werden

Dominik Gieler.  Foto: Archiv / WITE

Rech. Dominik Gieler aus Rech möchte Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr werden. Dies gab der Ortsbürgermeister von Rech am Montag bekannt. In einer Pressemitteilung schrieb Gieler: „Die Flutkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat unsere Heimat großflächig zerstört. Es gilt, das Ahrtal wieder zu dem zu machen, was es einmal ausgemacht hat. Als Ortsbürgermeister der Gemeinde Rech und auch als privat Betroffener kämpfe ich seit acht Monaten für dieses Ziel. In dieser Zeit ist es mir auf Landes- und Kommunalebene, aber auch durch private Kontakte, gelungen, ein breites Netzwerk aufzubauen und diverse Erfahrungen im Wiederaufbau zu sammeln.

Diese Komponenten gemeinsam mit meiner tiefen Verbundenheit zu der Verbandsgemeinde Altenahr möchte ich zukünftig verstärkt dazu nutzen, mich noch mehr als bislang geschehen am Wiederaufbau unserer Heimat einzubringen. Engagement und Verantwortung sind Voraussetzungen dafür, die ich erfülle und mitbringe. Aus diesen Gründen und mit der nötigen Rückendeckung meiner Familie und Freunde habe ich mich dazu entschieden, als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr zu kandidieren.

Der zukunftsfähige Wiederaufbau des Ahrtals und speziell in unserer Verbandsgemeinde kann aus meiner Sicht nur erfolgreich sein, wenn die Zusammenarbeit aller Ortsgemeinden sowie der Verbandsgemeindeverwaltung gestärkt wird, wenn Zusammenhalt, Gemeinschaftssinn und gemeinsame Konzepte unser aller Ziel sind.“

Beruflicher und politischer Werdegang

Gieler ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. Nach der Ausbildung in Sinzig legte er sein Fachabitur im Bereich Wirtschaft an den Berufsbildenden Schulen in Bad Neuenahr-Ahrweiler ab. Es folgte das Studium bei der Polizei Nordrhein-Westfalen, das Gieler als Diplom-Verwaltungswirt im Jahre 2010 erfolgreich beendete. „In meiner langjährigen Dienstzeit im Polizeipräsidium Bonn konnte ich sowohl Verwaltungs- wie auch Führungserfahrung sammeln. Aktuell bin ich auf der Führungsstelle der Direktion Kriminalität eingesetzt. Von diesen beruflichen Hintergründen profitierten sicherlich auch meine ehrenamtlichen Tätigkeiten als Ortsbürgermeister und stellvertretender Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Rech, der ich seit 2004 angehöre,“ so Gieler. Auch kommunalpolitisch ist Gieler

niemand Unbekanntes. „Durch meine Tätigkeit als Gemeinderatsmitglied seit 2014 und später als Ortsbürgermeister konnte ich zahlreiche kommunale Projekte vor Ort anstoßen, begleiten und abschließen. Meine Prioritäten liegen hier nicht nur in der Jugendarbeit, sondern auch in generationsübergreifenden Projekten. Nach der Flut habe ich bei der Gründung der Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) mit dem Namen „Zukunft Mittelahr“ mitgewirkt. “

Privates:

Gieler ist am 20.02.1986 in Bad Neuenahr-Ahrweiler geboren und in Rech aufgewachsen und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern (3 und 6 Jahre alt ) in der Verbandsgemeinde Altenahr. Seine Freizeit verbringt er mit Mountainbiken und spielt leidenschaftlich Tennis wie auch Klavier.

ROB

Dominik Gieler. Foto: Archiv / WITE

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Kommentare
23.03.202208:59 Uhr
K. Schmidt

Er tritt sicher parteilos oder parteiübergreifend an, das ist so ja gerade irgendwie in Mode und wird vom Wahlvolk auch brav gewürdigt, egal wer/was dahinter steht. Für mich ist z.B. die Landrätin in Wahrheit grün (rein parteiprogrammatisch, nicht wertend).
Allerdings muss man auch sehen, was Gieler in den letzten Monaten für einen "Job" im Ehrenamt gemacht hat. Da werden die Recher einiges positives berichten können, und bei all diesen Dingen wurde die CDU, obwohl er über die Partei für das Amt/die Wahl vorgeschlagen wurde und den dortigen Ortsverband oder wie das bei den schwarzen heißt als Vorsitzender führt, soweit ich das wahrgenommen habe auch nie erwähnt. Das macht es albern, ihn jetzt bei der Kandidatur dafür zu kritisieren.

22.03.202210:19 Uhr
Ahrt

Sie haben die CDU bei dem Artikel über Gieler vergessen.

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