Politik | 28.04.2023

Tatsächlich hat es von März 2022 bis Juni 2022 eine Zusammenarbeit mit Frau K. gegeben, heißt es in der Presseerklärung

Vorwürfe gegen „Missy Motown“: Helfer-Stab bezieht Stellung

Missy Motown bei einer Veranstaltung des Helfer-Stabs.  Foto: ROB

Kreis Ahrweiler. Aktuell werden Vorwürfe gegen den Missy Motown als Geschäftsführerin der Helfer-Stab gGmbH bezüglich einer Kooperation mit Roswitha K. erhoben. Tatsächlich hat es von März 2022 bis Juni 2022 eine Zusammenarbeit zwischen Missy Motown und Frau K. gegeben. Gegenstände der Zusammenarbeit zwischen Missy Motown und Frau K. war zu keinem Zeitpunkt die Arbeit des Helfer-Stabs im Ahrtal, ebenso wenig die Tätigkeiten von Frau K. im Rahmen des „Faktencheck Ahrtal“. Stattdessen wurde gemeinsam an einer Kommunikationsstrategie für die Spontanhilfe im Rahmen des zu diesem Zeitpunkt beginnenden Kriegs in der Ukraine gearbeitet, welche sich auf der Seite „U are welcome“abbildete. Nach dem Ende dieses Vorhabens Anfang April 2022 begann die Arbeit an einem Konzept zum Umgang mit Spontanhilfe in Katastrophen, das den Arbeitstitel „KatAid“ trug. Das dabei entstandene Konzept wurde allerdings nicht weiterverfolgt. Im Zuge dieser Zusammenarbeit hat Missy Motown aus dem Firmenvermögen der m2artitude Betriebs-GmbH vier Beratungshonorare ausgezahlt, welche Frau K. in Rechnung gestellt hatte – zu ke nem Zeitpunkt war Frau K. in einer der Firmen, denen Missy Motown vorsteht, angestellt oder angemeldet.

Frau K. hat häufig auch jenseits der Arbeit an gemeinsamen Projekten den Kontakt zu Missy Motown gesucht. Bei einer dieser Gelegenheiten hat Missy Motown ihr gegenüber deutlich gemacht, dass sie viele der Aussagen bei „Faktencheck Ahrtal“ für polarisierend hält und damit als nicht konstruktiv für den Wiederaufbau im Ahrtal ansieht. Die Zusammenarbeit endete aufgrund inhaltlicher Differenzen.

Pressemitteilung Helfer-Stab

Missy Motown bei einer Veranstaltung des Helfer-Stabs. Foto: ROB

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Kommentare
29.04.202317:24 Uhr
F. Braun

Gibt es diese Seite bei Facebook U are Welcome? Oder wo? 10 000,00 Euro? Da bin ich gespannt

29.04.202315:46 Uhr
K. Schmitt

Spontanhilfe erfordert also eine kostspielige Kommunikationsstrategie. Ohne die ganzen Hintergründe weiter zu beleuchten, sagt das über die involvierten Stellen doch schon alles aus, was man wissen muss.

28.04.202317:52 Uhr
Inge

Mich würde auch die Seite "U are welcome" interessieren! Für ein paar Monatsgehälter müsste man da ja einiges lesen können!

28.04.202316:42 Uhr
j.schneider

isi reider,
wenn du einen teil der arbeit übernehmen willst, sicher gerne. dann melde dich vor ort

28.04.202316:20 Uhr
Andy Neumann

Und Zack, platzt die erste der Spilckerschen Seifenblasen. Andere könnte man sicher auch schnell platzen lassen - aber wozu? Jeder im Tal weiß doch, wer hier für das Tal arbeitet; und wer nicht!

28.04.202315:19 Uhr
Isi Reider

Es gibt so viele Helfer, die sich lange nach der Flut selbst perfekt inszeniert haben, obwohl sie schon lange nicht mehr gebraucht wurden. Macht euch verdammt noch mal nicht wichtiger als ihr es seid.

28.04.202315:12 Uhr
Paula Fischer

ich hätte gerne den Link von der Seite " u are welcome"

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