AhrSteig nach der Flut wieder durchgehend wanderbar

Attraktive Umleitungen für Fernwanderweg eingerichtet

29.04.2022 - 15:12

Ahrtal. Seit 10 Jahren ist der AhrSteig einer der beliebtesten Wanderwege im Ahrtal. 2019 belegte er sogar Platz zwei bei der Wahl „Deutschlands schönster Wanderweg“ der Zeitschrift Wandermagazin. Doch auch der Ahrtaler Fernwanderweg, der auf 100 Kilometern von der Quelle zur Mündung verläuft, war auf insgesamt vier von sieben Etappen von der Flut betroffen. Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum ist der AhrSteig nun wieder durchgehend wanderbar. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Verbandsgemeinde Altenahr und die Verbandsgemeinde Adenau, in deren Bereichen die betroffenen Wegestrecken liegen, haben in Kooperation mit dem Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. seit Jahresbeginn daran gearbeitet, ihre Teilstücke wieder Instand zu setzen. Für gänzlich zerstörte Wegestrecken wurden mit Hilfe des Planungsbüros Irle und des Eifelverein e.V. Umleitungen eingerichtet und ausgeschildert.

„Aus touristischer Sicht war es eins unserer Hauptziele, den AhrSteig wieder komplett zugänglich zu machen. Dass nun schon im April alle Wegearbeiten und Umleitungen fertiggestellt sind, ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Tourismus und wird sicherlich viele Wanderfans von nah und fern sehr freuen“, sagt Meike Carll, Referentin für Tourismus beim Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Für die Umleitungen wurden attraktive, alternative Routen ausgewählt. So führt beispielsweise Etappe 5 in Altenahr derzeit nicht durch das Langfigtal, sondern über den Höhenzug entlang des Ahr-Urft-Weges. Ein Abstecher zum beliebten Naturdenkmal Teufelsloch ist dennoch möglich. Etappe 6 startet nicht mehr entlang des Ahrufers, sondern führt durch das beschauliche Heckenbachtal hoch zum Aussichtspunkt Katzley und von dort weiter Richtung Ahrweiler. Alle aktuellen Infos und die Tourenplaner für die einzelnen Etappen stehen auf www.ahrsteig.de zur Verfügung.

Naturfreunde können somit entlang des AhrSteigs auf sieben Etappen wieder erleben, was Wanderherzen höher schlagen lässt: weite Ausblicke über Wiesen und Wälder, bizarre Felsformationen, steile Weinbergterrassen, mittelalterliche Burgruinen und schmale Steige zu Gipfelkreuzen und Aussichtstürmen. „Nahezu alle Highlights, die der AhrSteig bietet, sind nach wie vor erlebbar“, erläutert die Tourismus-Referentin und nennt hier als Beispiele die Ahr-Quelle in Blankenheim, die Schlossruine Aremberg, den Panoramablick Dümpelhardt, die Burgruine Saffenburg in Mayschoß, den Krausbergturm in Dernau sowie die Aussichtstürme Neuenahrer Berg und Feltenturm in Sinzig.

Zum Thema Übernachtungsmöglichkeiten ergänzt Carll: „Leider sind die Übernachtungsangebote entlang der Wegestrecken derzeit teilweise noch stark eingeschränkt. Viele Betriebe befinden sich dort noch im Wiederaufbau.“ Dennoch gebe es Hotels und Ferienwohnungen, die bereits wieder geöffnet seien oder in den nächsten Monaten öffnen. „Die Möglichkeiten werden sukzessive wachsen. Schon jetzt ist in den meisten Orten auch wieder eine Einkehr beim Winzer und in der Gastronomie möglich. Unsere Gastgeber haben hier viele Ideen entwickelt, wie sie für unsere Besucher da sein können“, berichtet Carll weiter.

Alle Infos, welche Möglichkeiten das Ahrtal insgesamt bietet, gibt es unter www.ahrtal.de/fuer-dich-da

Pressemitteilung Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V.

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K. Schmidt:
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K. Schmidt:
Manche Sätze davon könnten genauso aus einem Interview vor einem Jahr stammen. Wir brauchen Sonderlösungen, dies und das bremst... Das kann man natürlich nicht alles auf Frau Weigand schieben, was sich im letzten Jahr alles noch nicht getan hat, aber man kann schon feststellen: Viel handfestes, greif-...
Wilhelm Wundertsich:
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K. Schmidt:
Urlaub am Meer, Ausflüge in die Eifel, diverse Mittelgebirgsstandorte, ja selbst in Bayern trifft man als Tourist auf Windkraftanlagen. Aber in Ahrweiler wird der Tourismus zusammenbrechen, wenn der Strom zur Beleuchtung des Rotweines nicht einfach nur aus der Steckdose kommt, sondern auch sichtbar...
Sabine Weber-Graeff:
Die Bürger Ahrweilers haben den Bau,so glaube ich,noch garnicht auf dem Radar.Die Offenlegung der Pläne wurde taktisch geschickt in die Sommerferien gelegt,vermutlich um einer Vielzahl von Einwendungen entgegenzuwirken.Was diese Pläne für die touristische Infrastruktur hier bedeuten,läßt sich nur erahnen.Stammgäste...
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