Informationsbesuch der Gemeinde Höchstenbach im Notfalltreffpunkt der Stadt Selters
Fokus auf Blackout-Vorsorge
Selters. Seit dem Stromausfall im Oberen Westerwald am 1. Januar 2025 erreichen das Team vom Notfalltreffpunkt Selters immer öfter Informationsanfragen zur Daseinsvorsorge der Kommunen und speziell zum Thema „Blackout“.
Nun hatte der Notfalltreffpunkt Selters diesmal eine Delegation aus der Gemeinde Höchstenbach (VG Hachenburg) unter der Führung von Ortsbürgermeisterin Anke Fuchs zum Informationsaustausch zu Gast.
Die Vertreter des Höchstenbacher Gemeinderates und der Freiwilligen Feuerwehr Wiedbachtal wurden durch den Leiter des Notfalltreffpunktes Klaus Kühl begrüßt und danach detailliert in zur Verfügung stehende Infrastruktur und speziell in die Sicherstellung der Notstromversorgung für den Notfalltreffpunkt eingewiesen.
Im „Betreuungsbereich“ des Notfalltreffpunktes erfolgte dann durch die zahlreich erschienenen ehrenamtlichen Selterser „Nothelfer“ eine Vorstellung des für den Einsatz zur Verfügung stehenden Materials. Ortsbürgermeisterin Anke Fuchs zeigte sich besonders beeindruckt von der Kompetenz der ehrenamtlichen Helfer und lobte deren Engagement.
Insbesondere zu den ausgelegten Handfunkgeräten und zur Satelliten-Kommunikationsanlage gab es von Seiten der FFW Wiedbachtal zahlreiche Nachfragen.
Im Anschluss erfolgte in der „Leitungszentrale“ eine Einweisung in das Konzept zu Einrichtung, Aufwuchs und Betrieb des Notfalltreffpunktes Selters. Im folgenden Informationsaustausch stellte sich schnell heraus, dass die Gemeinde Höchstenbach wie auch die Stadt Selters vor ähnlichen Herausforderungen bei Einrichtung und Betrieb ihres Notfalltreffpunktes stehen.
Übereinstimmung bestand vor allem darin, dass die noch fehlende fachliche Beratung von Seiten des Landkreises und der Verbandsgemeinden in Bezug auf die Beschaffung der geforderten Notstromversorgung und der im Notfall zu nutzenden Kommunikationsmittel, die Gemeinden vor große Herausforderungen stellen.
Erschwert wird die Sicherstellung der Daseinsfürsorge der Kommunen aber auch dadurch, dass immer noch ein Rahmenkonzept des Landkreises für das Betreiben der Notfalltreffpunkte fehlt. Aus Sicht der Stadt Selters ist bereits unterhalb des Katastrophenfalls eine eindeutige Zuordnung von Zuständigkeiten und eine präzise Beschreibung von Schnittstellen zwischen den Kommunen und den Organisationen des Katastrophenschutzes notwendig, um die nötigsten Hilfeleistungen konzentriert zur Verfügung stellen zu können.
Das gemeinsamen Fazit des Informationsbesuches lautete:
„Wir sind für unsere Bürger und Bürgerinnen da – auch im Notfall!“ Pressemitteilung der
Stadt Selters
In einem Notfall braucht es funktionierende Kommunikation, die bei Blackout auch ohne das öffentliche Stromnetz einsatzfähig ist. Die vorhandene Ausstattung stieß auf reges Interesse.
Ein Blick in die Leitungszentrale des Selterser Notfalltreffs. Auch hier hörten die Besucher aus Höchstenbach sehr aufmerksam.
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