Allgemeine Berichte | 27.07.2018

Gemeindeschwesternplus ziehen positive Bilanz

Gut versorgt vor Ort

Hallerbach und Mahlert: Gemeindeschwestern sind wichtige Ergänzung

Haben ein gemeinsames Ziel: Ältere, noch zuhause lebende Seniorinnen und Senioren im Kreis Neuwied bestmöglich zu unterstützen: Gemeindeschwesternplus für die Region Linz, Unkel, Bad Hönningen und Waldbreitbach Roswitha Rosenmüller und Brigitte Siebenmorgen, 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Leiterin der Abteilung Soziales Agnes Ulrich, Sozialplanerin Carina Breßler, Gemeindeschwesterplus für die Stadt Neuwied Christa Reutelsterz (v.l.n.r.).Kreisverwaltung

Dass das Modellprojekt Gemeindeschwesterplus positiv zu bewerten ist, hat die wissenschaftliche Evaluation durch die Universität zu Köln bereits bestätigt. Auch die Gemeindeschwesternplus im Landkreis Neuwied ziehen eine positive Bilanz. So haben sie im gemeinsamen Gespräch mit dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert und den Projektverantwortlichen der Kreisverwaltung Neuwied noch einmal praktisch von ihrer Arbeit und den positiven Erfahrungen berichtet.

„Die Seniorinnen und Senioren sind glücklich darüber, dass es das kostenlose Angebot gibt. Gerade wenn die sozialen Netze nicht mehr ausgeprägt sind, ist es schön, wenn jemand Zeit schenkt. Auch das gehört zu unserer Arbeit – wir hören zu. Manchmal ist es eben genau das, was fehlt“, berichtet Roswitha Rosenmüller. Auch Landrat Achim Hallerbach betont: „Die Gemeindeschwesternplus sind eine wichtige Ergänzung unserer sozialen Infrastruktur geworden. Sie schenken nicht nur Zeit, sie sind manchmal noch der einzige soziale Kontakt zur Umwelt. Deshalb brauchen wir für die kommenden Jahre eine Zusage des Landes über eine gesicherte Vollfinanzierung der vorhandenen Stellen und eine weitere Gemeindeschwesterplus, damit auch der restliche Landkreis mit den Verbandsgemeinden Asbach, Rengsdorf, Puderbach und Dierdorf versorgt werden kann.“ Der Termin wurde gleichzeitig dazu genutzt, gemeinsam mit den Projektverantwortlichen und den Gemeindeschwesternplus Ideen für zukünftige Veranstaltungen im Bereich der Seniorenarbeit zu sammeln, um möglichst viele Seniorinnen und Senioren in ihrer Selbstständigkeit und Gesunderhaltung zu unterstützen.

Der Landkreis Neuwied hat sich im Jahr 2015 für das innovative, zu 100 Prozent durch das Land Rheinland-Pfalz geförderte Modellprojekt beworben und konnte im Herbst des gleichen Jahres auch die erste Gemeindeschwesterplus in ganz Rheinland-Pfalz vorstellen. Seither sind Roswitha Rosenmüller und Brigitte Siebenmorgen für die Seniorinnen und Senioren in den Verbandsgemeinden Linz, Unkel, Bad Hönningen und die ehemalige VG Waldbreitbach im Einsatz. Ihre Kollegin Christa Reutelsterz ist für die Innenstadt Neuwied und den Stadtteil Block zuständig. Frau Rosenmüller und Frau Siebenmorgen haben ihr Büro in der Caritas Sozialstation in Linz (Am Sändchen 3) und sind telefonisch erreichbar unter: 02644 4063300. Das Büro von Frau Reutelsterz findet sich in der Heddesdorfer Straße 7, AWO Sozialstation Neuwied. Telefonisch ist sie unter 02631 9391131 zu erreichen.

Haben ein gemeinsames Ziel: Ältere, noch zuhause lebende Seniorinnen und Senioren im Kreis Neuwied bestmöglich zu unterstützen: Gemeindeschwesternplus für die Region Linz, Unkel, Bad Hönningen und Waldbreitbach Roswitha Rosenmüller und Brigitte Siebenmorgen, 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Leiterin der Abteilung Soziales Agnes Ulrich, Sozialplanerin Carina Breßler, Gemeindeschwesterplus für die Stadt Neuwied Christa Reutelsterz (v.l.n.r.).Foto: Kreisverwaltung

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