Allgemeine Berichte | 24.09.2021

Die Kreisverwaltung Ahrweiler informiert

Kreis Ahrweiler: Brand- und Katastrophenschutz erhält neues Fahrzeug

Das neue Fahrzeug wird zunächst im Feuerwehrhaus von Bad Neuenahr untergebracht.Foto: ROB

Kreis Ahrweiler. Der Kreis- und Umweltausschuss (KUA) hat in seiner jüngsten Sitzung auf Vorschlag des Ersten Kreisbeigeordneten Horst Gies, MdL, den Auftrag für die Anschaffung eine Wechselladerfahrzeugs für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz im Kreis beschlossen.

Wechselladerfahrzeuge sind Einsatzfahrzeuge, die verschiedene feuerwehrtechnische Einsatzmittel in austauschbaren „Abrollbehältern“ transportieren können. Für den Kreis Ahrweiler wird jetzt ein erstes Trägerfahrzeug angeschafft. Perspektivisch soll das neue Fahrzeug beim Löschzug Ahrweiler der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler stationiert sein. Aufgrund des flutbedingten Teilabrisses des Feuerwehrgerätehauses in Ahrweiler wird das neue Fahrzeug allerdings zunächst beim Löschzug Bad Neuenahr der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler untergebracht. Entsprechende Abrollbehälter werden in Kürze beschafft. Im Rahmen der Fluthilfe wurden zudem bereits drei gebrauchte Behälter von Wehren aus Nordrhein-Westfalen gestiftet und über die Freiwillige Feuerwehr Siegburg zur Verfügung gestellt.

Die Kosten für das multifunktionale Wechselladerfahrzeug belaufen sich auf rund 284.000 Euro. Davon trägt der Kreis rund 225.000 Euro, die im Haushalt eingestellt sind. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier hat eine Förderung aus Landesmitteln in Höhe von 59.000 Euro in Aussicht gestellt.

Bereits im Februar hatte der KUA dem dort vorgelegten Katastrophenschutzplan 2021 bis 2031 zugestimmt, der unter anderem die Abkehr von reinen Sonderfahrzeugen für bestimmte, nur einzelne Einsatzzwecke hin zu einem System mit multifunktionalen Wechselladerfahrzeugen und diversen Abrollbehältern für verschiedene Einsatzzwecke vorsieht.Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

Das neue Fahrzeug wird zunächst im Feuerwehrhaus von Bad Neuenahr untergebracht.Foto: ROB

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