Allgemeine Berichte | 26.11.2021, 10:24 Uhr

Erfolgreicher Endspurt mit Bagger und Beton am Nürburgring

Letzte Arbeiten für Rallycross WM abgeschlossen

Neue Rallycross-Strecke ist bereit für den ersten Einsatz

Betonblöcke und Zaunelemente werden an der Rallycross-Strecke platziert, um die neue Streckenführung zu begrenzen. Foto: Nürburgring
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Nürburg. Die finalen Arbeiten für die Rallycross Weltmeisterschaft auf dem Nürburgring sind erfolgreich abgeschlossen. Vor den beiden Renntagen am kommenden Wochenende musste die neue Strecke in der Müllenbachschleife komplett auf- und umgebaut werden. Samstag und Sonntag (27. & 28. November) kommt es nun zur langersehnten Premiere der FIA World RX of Germany. Wer noch als Zuschauer dabei sein möchte: Tickets gibt es auf nuerburgring.de sowie vor Ort an der Tageskasse. Der erste Auftritt der Rallycross-WM am Wochenende bringt viele weitere Premieren mit sich: Eine nie dagewesene Streckenführung auf Schotter und Asphalt, Rennen die entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung ausgetragen werden und eine Strecke die kaum einen Kilometer lang ist. Um alles rechtzeitig vorzubereiten, gab es für das Team des Nürburgrings in den vergangenen Tagen noch einiges zu tun. Bagger und LKW rollten im Akkord über den Ring. 50 Mitarbeiter beschäftigten sich in der Müllenbachschleife der Grand-Prix-Strecke mit den letzten Vorbereitungen. Dutzende Reifenpakete mussten neu platziert und mehr als 500 Meter Betonelemente gesetzt werden. Diese dienen am Wochenende als Begrenzung der Strecke. Gefahren wird bei der Rallycross-WM am Nürburgring auch dort, wo normalerweise kein Rennauto landen sollte: Mitten durch die Auslaufzonen von Goodyear-Kehre, Michael-Schumacher-S und. Co. Die Strecke führt kreuz und quer über kurze Asphaltpassagen und durch die Kiesbetten des Grand-Prix-Kurses. Letztere wurden deshalb fleißig gerecht und als Fahrspur präpariert. Damit keiner der Piloten bei den verschiedenen Fahrspuren abkürzen kann, sind zudem zahlreiche kleine Beton-Pyramiden im Boden verankert worden. Knapp einen halben Meter hoch sind die ungewöhnlich aussehenden, orangefarbenen Curbs. Wer drüber fährt, hebt ab. Das hält die Rallycross-Fahrer jedoch nicht davon ab, diese dennoch in ihre Ideallinie einzubauen. Action ist vorprogrammiert. Und auch neben der Strecke herrschte Betrieb. Im rausgeputzten Rund der Grand-Prix-Strecke wurden von Mitarbeitern Weihnachtsbäume aufgestellt. Holzbuden und Imbiss-Stände stehen ebenfalls bereit. Motorsport am ersten Advent, bei voraussichtlich Temperaturen um den Gefrierpunkt. Da darf auch auf den Tribünen ein wenig Weihnachts-Stimmung sein.

Pressemitteilung Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Kontrolle an den Reifenstapeln. Bei der FIA World Rallycross Championship gehen die Fahrer nicht zimperlich miteinander um. Dass ein Auto auch mal in der Streckenbegrenzung landet, ist sehr wahrscheinlich. Foto: Nürburgring

Kontrolle an den Reifenstapeln. Bei der FIA World Rallycross Championship gehen die Fahrer nicht zimperlich miteinander um. Dass ein Auto auch mal in der Streckenbegrenzung landet, ist sehr wahrscheinlich. Foto: Nürburgring

Betonblöcke und Zaunelemente werden an der Rallycross-Strecke platziert, um die neue Streckenführung zu begrenzen. Foto: Nürburgring

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