Auch Eltern und Erzieherinnen und Erzieher können die Angebote wahrnehmen
Nach der Flut: Psychosoziale Begleitung für Kita-Kinder
Kreis Ahrweiler. Wie können Kinder, ihre Eltern, aber auch Erzieherinnen und Erzieher in den von der Flutkatastrophe betroffenen Kindertagesstätten bei der Bewältigung des Erlebten unterstützt werden? Welche Bedarfe gibt es und welche Angebote sind dafür geeignet? Die Arbeitsgruppe „Psychosoziale Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ der Kreisverwaltung hat dazu ein Konzept ausgearbeitet und den Einrichtungen frühzeitig das Angebot einer kontinuierlichen Begleitung durch eine psychologische beziehungsweise therapeutische Fachkraft unterbreitet.
Bisher haben bereits 18 Kitas den Wunsch einer Erstberatung angemeldet, in deren Rahmen besprochen wird, ob weitere Unterstützung erforderlich ist und wie diese konkret ausgestaltet werden kann. Das Angebot reicht beispielsweise von allgemeinen Informationen zum Umgang mit Kindern in Belastungs- und Krisensituationen über die Reflexion eigener Betroffenheit der Kita-Teams bis hin zur Begleitung von Elterngesprächen. Die Maßnahmen können in Inhalt und Umfang an die Bedarfe der jeweiligen Einrichtung angepasst werden. Sofern gemeinsame Aktionen der hinzugezogenen Fachkräfte mit Kindern geplant werden, wird vorher das Einverständnis der Eltern eingeholt.
Die Unterstützungsmaßnahmen werden ausschließlich von qualifizierten Fachkräften durchgeführt. Der Kreis baut hier auf bestehende Strukturen und arbeitet mit Institutionen zusammen, die auch vor der Flutkatastrophe bereits im Kreis Ahrweiler tätig waren.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerinnen, auch für weitere interessierte Kitas, sind die Kita-Sozialarbeiterinnen der Kreisverwaltung Laura Beiling, E-Mail Laura.Beiling@kreis-ahrweiler.de, Telefon 02641 / 975-905, und Maike Franzmann, E-Mail Maike.Franzmann@kreis-ahrweiler.de, Telefon 02641 / 975-929.
Die Arbeitsgruppe „Psychosoziale Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ wurde auf Initiative des Runden Tischs „(Wieder-) Aufbau der sozialen Infrastruktur“, der seit der Flutkatastrophe regelmäßig unter Federführung des Fachbereichs „Jugend, Soziales und Gesundheit“ der Kreisverwaltung tagt, ins Leben gerufen. Darin vertreten sind die im Kreis Ahrweiler ansässigen Akteure, die im Bereich der psychosozialen Versorgung tätig sind.Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Ahrweiler
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