Am Montag sind weitere 500 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Bad Neuenahr-Ahrweiler von ihren Ausweichstandorten Koblenz und Mayen zurückgekehrt

Schritt für Schritt zurück in den Alltag

17.01.2022 - 14:25

Bad Neuenahr. Dass bereits sechs Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe ein Großteil der Schülerinnen und Schüler wieder im Ahrtal sein können, war nur durch den großartigen Einsatz aller am Aufbau Beteiligter – angefangen bei den Hausmeistern über das Schulleitungsteam um Schulleiterin Gundi Kontakis bis hin zu den zahlreichen Helfern und Firmen – möglich. Alle haben zu diesem Gelingen beigetragen.


Dass die größte Schule im Kreis Ahrweiler mit 2500 Schülerinnen und Schülern innerhalb von sechs Wochen ihren Betrieb zum Schuljahresbeginn an sechs Standorten aufnehmen konnte, ist ein Verdienst der ganzen Schulfamilie im nördlichen Rheinland-Pfalz. Durch die Koordination der Schulaufsicht der ADD Koblenz, die Hilfsbereitschaft der Schulleitungen der aufnehmenden Schulen sowie das Engagement des Schulträgers, vertreten durch den Eigenbetrieb Schule (ESG), konnte die Herausforderung gemeinsam bewältigt werden. Die neu zurückgekehrten Schülerinnen und Schüler, die seit dem 30. August 2021 nach Koblenz und Mayen ausweichen mussten, sind froh, dass sie nun nach einem halben Jahr wieder kürzere Fahrtzeiten zur Schule haben. In Bad Neuenahr erwarten sie gut ausgestattete Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken des Schulgebäudes sowie in zwei neu errichteten großen Gebäuden. Auch Schulleitung und ADD, vertreten durch den zuständigen Referenten und leitenden Regierungsschuldirektor Hubertus Bialas, begrüßen diesen weiteren Schritt in Richtung Normalität. In einem dritten Schritt sollen voraussichtlich nach den Osterferien auch die übrigen ca. 450 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften, die jetzt noch an der BBS Andernach untergebracht sind, nach Bad Neuenahr zurückkehren.

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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