Allgemeine Berichte | 03.09.2025, 13:05 Uhr

Wie zuverlässig funktionieren die verschiedenen Warnmittel?

Sirenen heulen, Handys piepen – Bendorf testet am Warntag die Warnsysteme

Die Sirene in Sayn. Foto: Stadt Bendorf
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Bendorf. Am Donnerstag, 11. September, wird es um 11 Uhr in Bendorf laut: Im Rahmen des bundesweiten Warntages heulen die Sirenen in der Stadt auf. Gleichzeitig erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine Meldung direkt aufs Handy – über Cell Broadcast per SMS sowie die Warn-Apps NINA oder Katwarn.

Neue Technik im Einsatz

Bendorf verfügt mittlerweile über neun von zehn geplanten digitalen Sirenenstandorten. Diese Technik sorgt für eine deutlich bessere Reichweite und Verständlichkeit. Lediglich im Bereich Friedrichsberg sowie in Teilen von Mülhofen kann es sein, dass der Alarmton noch nicht zu hören ist. „Wir arbeiten daran, auch den letzten Standort bald fertigzustellen, um künftig das gesamte Stadtgebiet abzudecken“, betont Frank Staudt vom Gebäudemanagement der Stadt Bendorf.

Warum das Ganze?

Der Warntag soll zeigen, wie zuverlässig die verschiedenen Warnmittel funktionieren – von Sirenen über Warn-Apps bis hin zu Cell Broadcast. Im Ernstfall sollen so möglichst viele Menschen schnell und zuverlässig erreicht werden. „Der Tag ist eine gute Gelegenheit, sich bewusst zu machen, wie wichtig funktionierende Warnsysteme sind – und auch, wie man selbst im Notfall reagieren sollte“, erläutert Wehrleiter Markus Janßen.

Entwarnung um 11.45 Uhr

Planmäßig erfolgt um 11.45 Uhr eine Entwarnung. Auch wenn mit dieser Entwarnung der Warntag 2025 endet, bitten Feuerwehr und Stadtverwaltung Bendorf alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin achtsam und informiert zu bleiben. Auf den Seiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de sind Informationen bereitgestellt, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.

Pressemitteilung Stadt Bendorf

Die Sirene in Sayn. Foto: Stadt Bendorf

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